Nach dem Dickdarmkrebs ist der Magenkrebs die häufigste Krebserkrankung des menschlichen Verdauungstraktes. Er ist bei Frauen für vier Prozent und bei Männern für fünf Prozent aller Krebsfälle verantwortlich. Allerdings ist die Zahl der Neuerkrankungen in den Industrieländern rückläufig.

Interessant sind erhebliche regionale Unterschiede in der Häufigkeit des Magenkarzinoms: In Japan erkranken mehr Menschen an Magenkrebs als in Westeuropa oder den USA. Wissenschaftler führen dies hauptsächlich auf die unterschiedliche Ernährungsweise zurück.

Was sind die Ursachen und die Risikofaktoren?

Es ist nicht eindeutig geklärt, warum ein Magenkarzinom entsteht. Es sind jedoch einige Faktoren bekannt, die das Auftreten dieses bösartigen Tumors begünstigen. Allerdings erkranken auch Personen, bei denen diese Risikofaktoren nicht nachweisbar sind.

Risikofaktoren sind:

  • Infektion mit , einem Bakterium, das den Magen besiedeln kann: Sowohl Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre als auch Magenkrebs sind mit der -Infektion verknüpft.
  • Ernährungsfaktoren: Hoher Fleischkonsum, vor allem geräuchertes und gegrilltes Fleisch, häufiger Verzehr von stark gesalzenen oder gepökelten Speisen sowie ein seltener Konsum von frischem Obst und Gemüse erhöhen das Magenkrebsrisiko.
  • Alkoholkonsum: Übermäßiger Alkoholkonsum verursacht häufig chronische Veränderungen der Magenschleimhaut, auf deren Boden Krebs entstehen kann.
  • Rauchen
  • Vorerkrankungen: Chronische Entzündungen und Magengeschwüre in der Vorgeschichte erhöhen das Magenkrebsrisiko. Diese stehen wahrscheinlich mit einer Helicobacter pylori-Infektion in Verbindung.
  • Polypen (gutartige Wucherungen) der Magenschleimhaut: Bestimmte Arten von Magenpolypen gelten als Krebsvorstufe.
  • Erbfaktoren: Personen, in deren Familie die Erkrankung schon einmal aufgetreten ist, haben statistisch gesehen ein fast vierfach erhöhtes Risiko.

Welche Beschwerden verursacht diese Erkrankung?

Im Frühstadium treten meist keine oder nur uncharakteristische Symptome auf, sodass die Erkrankung bei vielen Patienten lange unerkannt bleibt. Allgemeine Verdauungsbeschwerden und eine neu aufgetretene Unverträglichkeit von Speisen, die sonst gut vertragen wurden, können ein Hinweis sein.

Zum Arztbesuch veranlassen sollten:

  • Unklare Oberbauchbeschwerden wie Druck- und Völlegefühl
  • Schmerzen während oder nach dem Essen
  • Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen über längere Zeit, Bluterbrechen
  • Plötzliche Abneigung gegen früher gern verzehrte Speisen
  • Schluckstörungen
  • Ungewollte Gewichtsabnahme, Leistungsknick, Müdigkeit  

Wie wird die Diagnose gestellt?

Das Ziel der Diagnostik bei Verdacht auf Magenkrebs ist, zunächst herauszufinden, ob wirklich ein bösartiger Tumor vorliegt oder ob eine andere Erkrankung für die Beschwerden verantwortlich ist. Im Hinblick auf die Therapie und die Behandlungsaussichten (Prognose) ist es wichtig, festzustellen, um welche Magenkrebsart es sich im Detail handelt und wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. Des Weiteren ist von Bedeutung, wo genau der Tumor sitzt.

Bei dringendem Verdacht auf einen Magentumor nimmt der Arzt oft die folgenden Untersuchungen vor:

Blutuntersuchung

Bei den Laboruntersuchungen sind insbesondere Hinweise auf eine Blutarmut (Anämie), auf einen Eiweißmangel (Hypoproteinämie), auf abweichende Leberwerte sowie - im Rahmen der Untersuchung von Stuhlproben - Hinweise auf Blut im Stuhl zu beachten.

Magenspiegelung

Bei der Magenspiegelung (Endoskopie des Magens, Gastroskopie) führt der Arzt ein Endoskop (Gastroskop), eine schlauchartige Apparatur mit Kamera, durch den Mund über die Speiseröhre in den Magen ein. Während der Magenspiegelung kann er kleine Gewebestücke entnehmen und anschließend unter dem Mikroskop auf veränderte Zellen hin untersuchen (Biopsie). So lassen sich Entzündungen und gut- oder bösartige Tumoren feststellen und unterscheiden. Die Magenspiegelung ist die beste Untersuchungsmethode zum Nachweis eines Magenkarzinoms.

Ultraschalluntersuchung

Die Ultraschalluntersuchung (Sonografie) des Bauchraums ist wenig aufwendig, nicht schmerzhaft und nicht belastend für den Patienten. Sie erlaubt es, einen Überblick über den Zustand der Bauchorgane zu erhalten. Auch die Bildung von Bauchwasser (Aszites), das im Rahmen entzündlicher, herz- oder leberbedingter Schäden und auch bei Tumorerkrankungen entsteht, lässt sich im Ultraschall nachweisen.

Endoskopische Ultraschalluntersuchung

Sehr präzise Aussagen über die Lage, Größe und Ausdehnung eines Magenkarzinoms erlaubt eine endoskopische Ultraschalluntersuchung. Dabei schiebt der Arzt einen Schallkopf durch ein Gastroskop bis in den Magen vor. Oft erfolgen die Magenspiegelung mit Biopsieentnahme und die endoskopische Ultraschalluntersuchung zusammen in einer einzigen Untersuchung.

Computertomografie

Die Computertomografie ermöglicht es, den Tumor genau zu lokalisieren, seine Beziehung zu den Organen in der Nachbarschaft festzustellen und einen möglichen Befall von Lymphknoten und eine Streuung in andere Organe zu beurteilen.


Skelettszintigrafie

Bei Verdacht auf Knochenmetastasen spritzt der Arzt dem Patienten eine schwach radioaktive Substanz in die Vene. Dieses sogenannte Radionukleotid reichert sich dort an, wo Knochenumbauprozesse stattfinden, wie dies bei einer Tumorabsiedelung (Metastasen) in den Knochen der Fall ist.

Positronenemissionstomografie

In einigen Fällen kann eine Positronenemissionstomografie hinzukommen. Dabei spritzt der Arzt dem Patienten ein leicht radioaktives Mittel, das sich im Magentumor und in seinen Metastasen anreichert. Dadurch kann er in gewissem Umfang beurteilen, ob der Krebs im Körper gestreut hat.

Laparoskopie

Nicht immer kann durch bildgebende Verfahren sicher beurteilt werden, wie weit sich der Tumor im Bauchraum ausgebreitet hat. Das gilt vor allem für fortgeschrittenen Magenkrebs. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, eine diagnostische Operation, die "Bauchspiegelung“ (Laparoskopie), durchzuführen. Sie dient in der Regel nicht der Behandlung, sondern als Grundlage für das weitere Vorgehen gegen den Krebs. 

In welche Stadien und Formen wird das Magenkarzinom eingeteilt?

Therapie und Behandlungsaussichten hängen entscheidend davon ab, in welchem Stadium sich der Tumor befindet, ob er in das umliegende Gewebe eingedrungen ist, Lymphknoten befallen oder schon Absiedelungen (Metastasen) in andere Organe gebildet hat. Wichtig ist auch die Art des Magenkarzinoms, da sich die einzelnen Formen in Wachstum und Bösartigkeit unterscheiden.

Mikroskopisch betrachtet sind die meisten Magenkarzinome sogenannte Adenokarzinome. Hier sind die Drüsenzellen der Magenschleimhaut bösartig entartet. Die Adenokarzinome werden weiter nach ihrem Aussehen in verschiedene Formen eingeteilt. Daneben gibt es adenosquamöse, squamöse und undifferenzierte Karzinome.

Die sogenannte Laurén-Klassifikation orientiert sich am Wachstum des Tumors und unterscheidet einen expansiv, ähnlich einem Polypen wachsenden, intestinalen Typ von einem infiltrativ, in die Gewebeschichten einwachsenden, diffusen Typ. Der intestinale Typ hat eine bessere Prognose als der diffuse.

Außerdem ist der Differenzierungsgrad des Karzinoms von Bedeutung. Darunter wird verstanden, in welchem Ausmaß die Krebszellen von natürlichen Zellen der Magenschleimhaut abweichen. Man unterscheidet zwischen hoch differenzierten, den natürlichen Zellen sehr ähnlichen und geringgradig differenzierten, von den natürlichen Zellen stark abweichenden Krebszellen. Undifferenzierte Karzinome sind meist schwieriger zu therapieren.

Die TNM-Klassifikation gibt an, wie weit sich der Tumor im Körper ausgebreitet hat und wie weit die Tumorerkrankung fortgeschritten ist:

  • T steht für Tumor; die Zahlen von 1 bis 4 geben an, in welche Schichten das Karzinom bereits vorgedrungen ist. Bei einem Tumor im Stadium T1 ist nur die Magenschleimhaut (Mukosa) und die darunter liegende Submukosa befallen, ein T2-Tumor erstreckt sich zusätzlich auf die Muskelschicht des Magens. Ein Übergreifen auf den Bauchfellüberzug des Magens bedeutet ein Stadium T3 und im Stadium T4 hat der Tumor auch andere Organe in der Nachbarschaft befallen.
  • N steht für Nodulus, Knötchen, und bezeichnet den Befall von Lymphknoten. N0 bedeutet, dass keine Lymphknoten befallen sind, N1 bedeutet  Befall von ein bis zwei Lymphknoten, N2 besagt, dass drei bis sechs Lymphknoten befallen sind, und bei N3 finden sich Tumorzellen in sieben oder mehr Lymphknoten.
  • M steht für Metastasen, das heißt, dass das Magenkarzinom über den Blutweg Tochtergeschwülste in anderen Organen abgesiedelt hat (M0 = keine Metastasen, M1 = Metastasen).

Wie wird die Erkrankung behandelt? 

Die Therapie der Wahl bei Magenkrebs ist die Operation, die je nach dem Grad der Ausdehnung mit Chemo- oder Strahlentherapie unterstützt werden kann. Seit Kurzem werden bei bestimmten Magenkrebserkrankungen auch spezielle Antikörper-Therapien eingesetzt, die das Krebswachstum verringern können.

Operation

Die Operation ist das einzige Behandlungsverfahren, das einen Magenkrebs vollständig heilen kann. Das gelingt jedoch nur bei Tumoren von begrenzter Größe, die noch nicht gestreut und noch nicht auf andere Organe übergegriffen haben. Bei größeren Tumoren hat die Operation das Ziel, die Behandlungsaussichten der Betroffenen zu verbessern und sie vor Komplikationen der Erkrankung wie zum Beispiel starken Blutungen zu schützen. Oft ist dazu die vollständige Entfernung des Magens (Gastrektomie) notwendig. Die Lymphknoten in der Umgebung sowie weitere eventuell vom Tumor befallene Strukturen müssen ebenso teilweise oder ganz entfernt werden. Als Ersatz für den entfernten Magen dient in diesen Fällen ein Teil des Dünndarms, den die Ärzte entsprechend umgestalten.

Wie bei jeder Operation gibt es Risiken und Komplikationen. Es kann zu Verletzungen von anderen Organen, von Nerven und Blutgefäßen mit Blutungen kommen. Infektionen, vor allem im Bereich der Wunde, sind möglich. Blutgerinnsel (Thrombosen und Embolien) kommen in der Regel selten vor. Nach der Operation können Verwachsungen entstehen.

Chemotherapie

Reicht die Operation allein nicht zur Behandlung aus, erhält der Patient unterstützend eine Chemotherapie. Sie kann das Tumorgewebe bekämpfen und das weitere Tumorwachstum verzögern.

Medikamente bei einer Chemotherapie sind Zellgifte, die Krebszellen stärker angreifen und zerstören als gesunde Zellen. Diese Medikamente können einzeln (Monotherapie) oder kombiniert verabreicht werden. Oft ist dafür ein Krankenhausaufenthalt notwendig, in einigen Fällen kann die Therapie ambulant erfolgen.

Die Chemotherapie läuft in Zyklen ab, die aus Zeiträumen, in denen die Patienten Medikamente erhalten, und medikamentenfreien Pausen (Intervalle) bestehen.

In zunehmendem Maße wird die Chemotherapie bereits vor der Operation begonnen und im Anschluss an den Eingriff fortgesetzt (perioperative Chemotherapie). Dadurch lässt sich der Tumor bereits vor der Entfernung in seiner Größe reduzieren. Nach der Operation unterdrückt die Chemotherapie die erneute Ausbreitung von Krebszellen. Erste Studien haben nachgewiesen, dass die perioperative Chemotherapie bessere Ergebnisse erzielt als die zeitlich getrennte Operation und Chemotherapie.

Die Chemotherapie ist ein belastendes, aber lebensverlängerndes Behandlungsverfahren. Nebenwirkungen der Chemotherapie mit Kurz- oder Langzeitschäden entstehen aufgrund einer Schädigung von gesundem Gewebe durch die Zellgifte. Durch eine Knochenmarksschädigung kommt es zur Blutarmut mit einem erhöhten Blutungsrisiko und einer erhöhten Infektionsgefahr.

Übelkeit, Erbrechen und allgemeine Abgeschlagenheit sind häufige Begleiterscheinungen einer Chemotherapie. Auch allergische Reaktionen können auftreten. Schleimhautschäden führen zu Entzündungen des Zahnfleisches, des Magens und des Darms mit Durchfällen. Die Patienten leiden oft unter dem durch die Therapie ausgelösten Haarausfall.

Die Chemotherapie kann auch Organe wie das Herz, die Nieren und die Blase, die Leber und die Lungen schädigen und in ihrer Funktion beeinträchtigen. Auch kann die keimzellschädigende Wirkung einiger Chemotherapeutika zu Unfruchtbarkeit und Impotenz führen. Die Zellgifte haben ihrerseits eine gewisse krebsauslösende (kanzerogene) Wirkung.

Strahlentherapie

In einigen Fällen kommt auch eine Strahlentherapie in Frage. Röntgenstrahlung in bestimmter Dosierung verursacht Zellschäden, von denen sich gesunde Zellen schneller erholen als Krebszellen, da sie über bessere Reparaturmechanismen verfügen. Tumorzellen, die primitiver und anfälliger sind, sterben dagegen ab.

Da eine Strahlentherapie auch gesundes Gewebe in Mitleidenschaft zieht, kann sie erhebliche Nebenwirkungen haben. Typische Reaktionen des Körpers auf die plötzliche Strahlenbelastung sind Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Kopfschmerzen. Die Beschwerden verschwinden aber in der Regel schnell wieder. Zu den Spätschäden gehören die durch die Strahlenbelastung ausgelösten Reizungen der Haut und der Schleimhäute. Die Folge sind häufig Entzündungen des Zahnfleischs, der Speiseröhre, des Magens, des Darms und der Harnblase.

Behandlung mit Antikörpern

Für die Behandlung von Magenkrebs gibt es seit einigen Jahren Antikörper, die sich gezielt gegen den Tumor richten.

Dabei macht man sich zunutze, dass einige Magenkarzinome auf der Oberfläche ihrer Zellen Eiweißstrukturen aufweisen, die auf gesunden Körperzellen nicht oder nur selten vorkommen. Antikörper gegen diese Strukturen können in diesen Fällen dabei helfen, das Wachstum der Krebszellen zu hemmen.

Die Behandlung mit Antikörpern erfolgt in der Regel in Kombination mit einer Chemotherapie.

Wie sieht die Prognose aus?

Der Krankheitsverlauf (Prognose) eines Magenkarzinoms hängt erheblich vom Stadium ab, in dem sich die Erkrankung zum Zeitpunkt der Diagnose befindet. Beste Heilungsaussichten haben Patienten mit den Stadien T1 und T2.

Insbesondere Menschen, die ein erhöhtes Risiko für ein Magenkarzinom haben, sollten früh genug auf Warnzeichen ihres Körpers achten, denn im Frühstadium hat der Tumor eine Heilungschance von über 75 Prozent.

Je später die Erkrankung diagnostiziert und behandelt wird, desto schlechter ist die Prognose. Ist der Tumor schon weit fortgeschritten und bereits in das umliegende Gewebe und die Organe in der Nachbarschaft eingedrungen oder hat er über den Blut- oder Lymphweg Tochtergeschwülste gebildet, sind die Aussichten auf eine vollständige Heilung schlecht. Trotz aller Behandlungsbemühungen versterben rund 70 Prozent der Patienten mit Magenkrebs innerhalb von fünf Jahren an ihrer Erkrankung.

Welche Beschwerden können nach der Therapie auftreten?

Nach einer Magenoperation können verschiedene Beschwerden auftreten, da ein wichtiger Bestandteil des Verdauungstraktes fehlt. Es gibt jedoch auch Patienten, die trotz kompletter Entfernung des Magens nahezu unbeeinträchtigt weiterleben.

Häufige Folgen der Magenverkleinerung oder -entfernung sind Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Sodbrennen. Hier helfen schleimhautschützende Medikamente. Nach dem Eingriff ist innerhalb von einem halben Jahr mit einer Gewichtsstabilisierung zu rechnen. Wichtig ist, kleine Portionen zu essen, gut zu kauen und dabei ausreichend zu trinken.

Es kann zu Übelkeit und Erbrechen nach dem Essen, krampfartigen Beschwerden nach der Nahrungsaufnahme, Blähungen, Durchfällen und übel riechenden, voluminösen Stühlen kommen.

Nach kompletter Entfernung des Magens kann sich eine Blutarmut (Anämie) in Müdigkeit, Abgeschlagenheit, fahler Hautfarbe, brüchigen Nägeln und Haaren und manchmal auch in Entzündungen der Mundwinkel, Zungenbrennen und Kopfschmerzen äußern. Die häufigsten Gründe für die Blutarmut nach Magenoperationen sind Eisenmangel oder ein Mangel an Vitamin B12 beziehungsweise Folsäure. Normalisiert sich die Anämie nicht von selbst, müssen die Betroffenen unter Umständen Eisen- oder Vitamin B12-Präparate einnehmen.

Nach einer Magenoperation ist das Risiko erhöht, an Knochenschwund (Osteoporose) zu erkranken. Deshalb empfiehlt sich die Einnahme von Kalzium- und Vitamin D-Präparaten.

Wie geht es nach der Therapie weiter?

Direkt im Anschluss an den Klinikaufenthalt wird nach abgeschlossener Therapie meist eine Anschlussheilbehandlung (AHB) empfohlen, um sich wieder vollständig zu erholen.

Neben einer Umstellung der Ernährungs- und Essgewohnheiten ist es in den ersten Monaten und Jahren nach der Tumorerkrankung vor allem wichtig, regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Nur so ist es möglich, Folgeerkrankungen oder ein Wiederauftreten der Erkrankung rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Für viele Betroffene ist es hilfreich, sich an entsprechende Institutionen zu wenden, um Informationen über ihre Krankheit und Unterstützung bei der Wiedereingliederung in ihren häuslichen Alltag zu finden. Dafür eignen sich neben diversen Selbsthilfegruppen auch Einrichtungen wie die Deutsche Krebshilfe, die über umfangreiches Informationsmaterial und wichtige Adressen verfügt.