Harnblasenkarzinome machen rund drei Prozent aller bösartigen Tumoren aus und sind somit relativ selten. Es erkranken vorwiegend ältere Menschen über 65 Jahre, nur fünf Prozent der Patienten sind jünger als 45 Jahre. Das mittlere Erkrankungsalter bei Blasenkrebs beträgt für Männer etwa 72 Jahre und für Frauen 74 Jahre.  Männer sind etwa zweieinhalb-mal so häufig betroffen wie Frauen. Insgesamt erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 21.000 Männer und 8.000 Frauen an einem Harnblasenkarzinom.

Welche Risikofaktoren gibt es?

Bestimmte Risikofaktoren begünstigen das Auftreten von Harnblasenkrebs. Insgesamt sind über 50 chemische Substanzen bekannt, die das Risiko für ein Harnblasenkarzinom erhöhen, darunter vor allem die sogenannten aromatischen Amine und Nitrosamine.

Zigarettenrauchen ist ein wesentlicher Risikofaktor, der die Entstehung von Harnblasenkrebs fördert, vermutlich durch die im Tabak enthaltenen Substanzen 2-Naphthylamin und Nitrosamine. Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg macht Rauchen für die Hälfte der Erkrankungsfälle bei Männern und für 30 Prozent der Fälle bei Frauen verantwortlich. Dieser Risikofaktor des Zigarettenrauchens lässt sich ausschalten. Das Krebsrisiko kann durch Raucherentwöhnung auch bei ehemaligen Rauchern über die Zeit grundsätzlich gesenkt werden. Je eher dies erfolgt, desto früher kann sich der Erfolg zeigen. Es lohnt sich immer, mit dem Rauchen aufzuhören.

Arbeiter in der chemischen sowie in der farb- und gummiverarbeitenden Industrie, in Aluminium verarbeitenden und in Textilbetrieben können mit Chemikalien in Kontakt kommen, die Harnblasenkrebs verursachen. Auch Berufstätige im Bergbau und in der Druckindustrie setzen sich potenziell krebsauslösenden Stoffen aus. Tritt bei einem Arbeiter, bei dem ein langjähriger beruflicher Kontakt mit einer oder mehreren dieser Substanzen nachgewiesen ist, ein Harnblasenkarzinom auf, so ist dieser Krebs als Berufserkrankung gesetzlich anerkannt. Die sogenannten aromatischen Amine sind besonders gefährlich: Sie werden als eindeutig krebserregend eingestuft.

Der weltweit wichtigste Risikofaktor, vor allem in den tropischen und subtropischen Ländern, ist eine Infektionskrankheit, die Bilharziose (Schistosomiasis). Saugwürmer (Schistosomen), die in Wasserschnecken leben, rufen diese Erkrankung hervor. Bei Kontakt mit verunreinigtem Wasser dringen die Schistosomen in den Menschen ein. Die Bilharziose verursacht schwere Entzündungen vor allem der Harnwege, die im weiteren Verlauf zur Entstehung von Harnblasenkrebs führen können. Von der Erkrankung sind weltweit rund 300 Millionen Menschen betroffen.

Auch andere langjährige und wiederholte Entzündungen der Harnblase, Blasensteine, schwere Blasenfehlbildungen, eine langjährige Dauerkatheterbehandlung sowie bestimmte Nierenerkrankungen begünstigen die Entstehung von bösartigen Blasentumoren. Die Zellgifte, die bei einer vorausgegangenen Chemotherapie eingesetzt wurden, haben ihrerseits eine gewisse krebsauslösende (kanzerogene) Wirkung.

Eine erbliche Veranlagung für diese Krebserkrankung konnte man bislang nicht sicher feststellen.

Wie macht sich der Krebs bemerkbar?

Das typische Erstsymptom beim Harnblasenkrebs ist die schmerzlose Blutung aus der Blase (Hämaturie). Sie tritt bei 80 Prozent der Betroffenen auf. Allerdings ist nur eine starke Blutung sichtbar. Der Urin erscheint dann rotbraun gefärbt. Oft ist die Blutbeimengung aber so gering, dass sie sich mit bloßem Auge nicht erkennen lässt.

Uncharakteristische Beschwerden sind Schmerzen beim Wasserlassen oder häufiger Harndrang. Sie führen häufig zur Fehldiagnose Blasenentzündung. Außerdem können Schmerzen im Blasen- und Dammbereich auftreten.

Im Spätstadium der Erkrankung deuten Flankenschmerzen auf eine durch das Tumorwachstum bedingte Nierenstauung hin. Gewichtsverlust, Leistungsminderung und eine Blutarmut sind allgemeine Symptome einer Krebserkrankung.

Wie wird die Diagnose Harnblasenkrebs gestellt?

Die wichtigste Untersuchung zur Diagnosestellung ist die Spiegelung der Harnblase (Zystoskopie). Dabei schiebt der Arzt in örtlicher Betäubung ein dünnes Rohr durch die Harnröhre in die Harnblase vor. Über eine kleine Kamera kann er so das Innere der Harnblase wie unter der Lupe betrachten und systematisch nach verdächtigen Stellen absuchen und diese beurteilen. Die Untersuchung erfolgt unter örtlicher (lokaler) Betäubung, sodass sie für den Patienten weitgehend schmerzfrei ist.

Eine spezielle Blutuntersuchung auf Blasenkrebs gibt es nicht, es gibt also keine Tumormarker im Blut, die spezifisch für Blasenkrebs wären. Dennoch sollte eine Blutabnahme zur Abklärung des Allgemeinzustandes sowie zum Ausschluss einer Entzündung erfolgen. Eine Urinprobe kann Hinweise auf Entzündungen sowie auf bösartige Veränderungen liefern. Röntgenaufnahmen der Nieren mit Kontrastmittel lassen erkennen, ob die Nierenbecken und die Harnleiter vom Tumor befallen sind.

Eine Ultraschalluntersuchung des Bauches, die risikolos und schmerzfrei ist, und ein Röntgenbild der Lunge, das dem Ausschluss von Tochtergeschwülsten dient, schließen sich an. Um die Ausdehnung des Tumors festzustellen, gehört eine Computertomografie oder eine Magnetresonanztomografie zum diagnostischen Standard beim Harnblasenkarzinom.

Die genannten Untersuchungen legen den Verdacht auf einen Blasenkrebs nahe, die Diagnose ist aber erst nach der Entnahme und Untersuchung einer Gewebeprobe (Biopsie) sicher. Dabei entnimmt der Arzt Blasenschleimhautgewebe über eine Blasenspiegelung und untersucht dieses feingeweblich. Seltene Komplikationen dieses Eingriffs sind Blutungen, Nachblutungen oder Blasenentzündungen.

Wie wird der Harnblasenkrebs eingeteilt?

Die Harnblase besteht aus vier zu unterscheidenden Schichten. Von innen nach außen sind das: Urothel (Schleimhaut) – innere Muskulatur - äußere Muskulatur - äußere Harnblasen-Begrenzung. Dem Befall der einzelnen Schichten entsprechend erfolgt die Einteilung der Harnblasen-Tumoren in die Kategorien 1 bis 4 (T1 bis T4).

Man unterscheidet zwischen oberflächlichen Blasenkarzinomen, die sich auf die inneren Gewebeschichten der Blase beschränken, und infiltrierenden beziehungsweise invasiven Blasenkarzinomen, die auch die Blasenmuskulatur, die Blasenwand und/oder andere Organe angreifen. Diese Einteilung in Stadien ist wichtig, weil sie über die nachfolgende Therapie entscheidet. Etwa 80 Prozent der Betroffenen haben zum Zeitpunkt der Diagnosestellung ein oberflächliches Harnblasenkarzinom, das durch eine endoskopische Operation (über die Harnröhre) blasenerhaltend geheilt werden kann.

Wie wird der Blasenkrebs behandelt?

Die Therapie von Blasenkrebs soll die Erkrankung heilen oder den Tumor zumindest "in Schach halten". Bleibt Blasenkrebs unbehandelt, breitet er sich aus, streut im Körper Tochtergeschwülste (Metastasen) und führt früher oder später zum Tod.

Operation

Die oberflächlichen Tumoren entfernt der Arzt durch eine transurethrale Resektion (TUR). Dabei führt er Instrumente über die Harnröhre (Urethra) bis in die Harnblase ein. Der Eingriff ist weniger belastend für den Betroffenen als eine Operation mit Bauchschnitt und in der Regel auch mit weniger Komplikationen verbunden. Nach dem Eingriff können vorübergehend Missempfindungen beim Wasserlassen auftreten. Um die Ausdehnung des Tumors beurteilen zu können, entnimmt der Arzt mehrere Gewebeproben und untersucht sie genau.

Nach der transurethralen Resektion können Infektionen der Harnwege auftreten, sodass eine Behandlung mit Antibiotika erforderlich ist.

Stellt sich heraus, dass mehrere Tumoren vorliegen oder dass der Tumor in die Tiefe zu wachsen beginnt, ist nach ein bis vier Wochen eine zweite TUR notwendig. Meist ist dazu ein Krankenhausaufenthalt von nur wenigen Tagen erforderlich. Bei fortgeschrittenen Tumoren, die schon in die Muskelschicht eingedrungen sind, ist eine Heilung meist nur durch die Entfernung der gesamten Harnblase (Zystektomie) möglich. Bei dieser Operation entfernt der Arzt auch die Prostata und Samenblasen beziehungsweise die Gebärmutter und Eierstöcke sowie die umgebenden Lymphknoten. Der Eingriff dauert einige Stunden und erfolgt in Vollnarkose.

Selten ist auch eine die Blase erhaltende Therapie möglich. Es hängt von vielen Faktoren ab, ob die Blase ganz oder teilweise entfernt werden muss oder ob blasenerhaltend behandelt werden kann. Eine Rolle spielen die Lage und Größe des Tumors, die Tiefe, mit der das Krebsgewebe in die Blasenwand eingewachsen ist, und Allgemeinzustand und Alter des Patienten.

Zu den Hauptrisiken der Operation gehören Blutungen, Verletzungen von Organen (zum Beispiel der Nieren), Nerven und Blutgefäßen im Bauchraum. Infektionen und Entzündungen im Bauchraum, des Bauchfells und im Bereich der Wunde sind möglich. Die radikale Zystektomie führt beim Mann immer zur Impotenz, bei der Frau zur Unfruchtbarkeit. Insbesondere für alte und abwehrgeschwächte Menschen bedeutet die Operation eine große Belastung. Hat ein Patient Begleiterkrankungen, die eine Operation verhindern, besteht die Möglichkeit der Bestrahlung oder einer zusätzlichen Chemotherapie. Die Heilungschancen sind allerdings deutlich geringer.

Harnableitung

Der Urin muss nach Entfernung der Harnblase eine neue Abflussmöglichkeit bekommen. Man unterscheidet dabei eine innere (kontinente) und eine äußere (inkontinente) Harnableitung. Bei einer äußeren Harnableitung erhält der Patient einen Beutel, der am Bauch klebt. In diesen Beutel fließt der Urin ab (künstlicher Urinausgang).

Innere Harnableitung bedeutet, dass es die Möglichkeit gibt, aus einem Stück des Dünndarms eine neue Blase (Neoblase) zu bilden, die dann an die Harnröhre genäht wird. Die Technik des kontinenten Blasenersatzes empfiehlt sich aus sozialer und psychologischer Sicht für die meisten Betroffenen. Diese Art der Harnableitung ist möglich, wenn der obere Teil der Harnröhre krebsfrei ist.

Instillationstherapie

Bei oberflächlichen Tumoren kann zusätzlich eine Chemo- oder Immuntherapie in Form einer Instillationstherapie erfolgen. Dabei führt man Medikamente über einen Katheter in die Blase ein, wo sie circa 30 Minuten einwirken und die Tumorzellen zerstören können. Anschließend verlassen sie die Blase beim Wasserlassen wieder. Zum Einsatz kommen Zellgifte (Zytostatika) oder eine Aufbereitung aus lebenden BCG-Bakterien (Bacillus-Calmette-Guérin), die eine Immunreaktion bewirkt. Ziel der Behandlung ist es, die bei der Operation verbliebenen Krebszellen abzutöten, um ein Rezidiv (Wiederauftreten des Tumors) zu verhindern.

Nebenwirkungen wie Fieber, Schmerzen in der Blase oder verstärkter Harndrang sind häufig, können aber mit Medikamenten abgeschwächt werden. In zwei Drittel der Fälle sind die Patienten nach der dreimonatigen Therapie geheilt, was allerdings stets durch eine erneute Gewebeprobeentnahme geprüft werden muss.

Chemotherapie

Bei fortgeschrittenen Tumoren kann eine Chemotherapie vor oder nach der Operation erfolgen. Vor einer Operation kann eine Chemotherapie (neoadjuvante Therapie) zur Tumorverkleinerung zum Einsatz kommen oder um das Tumorwachstum zu stoppen. Die adjuvante Chemotherapie nach der Operation setzt man ein, wenn man durch den Eingriff nicht alle Tumorzellen oder Tochtergeschwülste (Metastasen) sicher entfernen konnte.

Die Chemotherapie soll den Behandlungserfolg verbessern und das Risiko für die Bildung von Tochtergeschwülsten verringern. Die Medikamente, die bei einer Chemotherapie zur Behandlung einer Krebserkrankung zum Einsatz kommen, nennt man Zytostatika. Es sind Zellgifte, die Krebszellen eher angreifen als gesunde Zellen. Sie wirken vor allem auf sich teilende Zellen. Zytostatika können einzeln als Monotherapie oder auch kombiniert verabreicht werden. Die Chemotherapie erfolgt in Zyklen, die aus Zeiträumen, in denen die Patienten Medikamente erhalten, und medikamentenfreien Pausen (Intervalle) bestehen.

Bei oberflächlichem Blasenkrebs erfolgt nur eine lokale chemotherapeutische Behandlung, das bedeutet, dass die Blase mit einer Medikamentenlösung gespült wird. Die Therapie wird dazu genutzt, Rückfällen vorzubeugen oder Rückfälle zu behandeln.

Bei Blasenkrebs, der bereits in die Muskelschicht vorgedrungen ist, erhält der Betroffene in den meisten Fällen eine systemische Chemotherapie vor oder nach der Operation. Systemisch bedeutet, dass die Mittel über Infusion in regelmäßigen Abständen verabreicht werden.

Die Chemotherapie erfolgt heute meist ambulant, das heißt, dass der Betroffene am Tag der Therapie wieder nach Hause gehen kann.

Leider beschädigen die Zellgifte nicht nur bösartig entartetes, sondern auch gesundes Gewebe. Dies bedeutet, dass eine Chemotherapie im Prinzip jedes Organ mehr oder weniger in Mitleidenschaft ziehen kann.

Nebenwirkungen einer Chemotherapie äußern sich zum Beispiel durch Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle. Solche Nebenwirkungen lassen sich im Vorfeld häufig durch die Gabe entsprechender Medikamente verhindern oder zumindest lindern. Eine erhöhte Infektionsgefahr, Entzündungen der Schleimhäute, Haarausfall und eine allgemeine Abgeschlagenheit können als Nebenwirkungen der Chemotherapie ebenfalls auftreten.

Strahlentherapie

Bei der Strahlentherapie kommt ionisierende Strahlung in bestimmter Dosierung zum Einsatz. Sie verursacht sowohl an den Tumorzellen als auch an gesunden Zellen Schäden, von denen sich gesunde Zellen jedoch schneller erholen, da sie über bessere Reparaturmechanismen verfügen. Tumorzellen, die primitiver und anfälliger sind, sterben dagegen ab. Da die Strahlung auch gesundes Gewebe in Mitleidenschaft zieht, bleiben Nebenwirkungen, vor allem Reizungen der Haut und der Schleimhäute, nicht aus. Die Folgen sind Entzündungen des Zahnfleisches, der Speiseröhre, des Magens, des Darms, der Lunge und natürlich auch der Harnblase.

Wie ist die Prognose?

Die Prognose des Harnblasenkarzinoms hängt entscheidend vom Stadium des Tumors ab. Oberflächliche Karzinome haben die beste Aussicht auf Heilung. Allerdings neigen die oberflächlichen Stadien zu Rezidiven (Wiederauftreten des Tumors). Bei etwa der Hälfte der mittels der transurethralen Resektion (TUR) behandelten Patienten tritt innerhalb von fünf Jahren erneut ein Harnblasenkarzinom auf. Deshalb führt der Arzt nach erfolgreicher Behandlung regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch.

Nach einer radikalen Blasenentfernung in einem frühen Tumorstadium beträgt die Wahrscheinlichkeit für den Betroffenen, die folgenden fünf Jahre zu überleben, bis zu 80 Prozent. Wird der Krebs in einem fortgeschrittenem Stadium entdeckt, also beispielsweise wenn er bereits die Lymphknoten befallen oder Metastasen gebildet hat, sinken die Heilungschancen deutlich. Nach der Entfernung der Harnblase kann die Minderung der Erwerbsfähigkeit 80 bis 90 Prozent betragen.

Die Tumoren der Gruppe 4, die bereits die komplette Blasenwand und andere Organe angreifen oder Tochtergeschwülste (Metastasen) streuen, haben eine schlechtere Prognose. Das bedeutet, dass der Patient eine begrenzte Lebenserwartung hat.

Man kann eine palliative Therapie durchführen, die nicht mehr das Ziel der Heilung des Patienten, sondern die Verbesserung seiner Lebensqualität verfolgt. Dazu gehört zum Beispiel die Linderung seiner Schmerzen, womit man gelegentlich auch eine Verlängerung der Lebenszeit erreicht. Beim fortgeschrittenen Blasenkarzinom kommt dabei eine Chemotherapie, gegebenenfalls in Kombination mit einer Strahlentherapie, in Betracht.

Die Nachsorge ist beim Harnblasenkrebs sehr wichtig. Sie besteht nach der Therapie in den ersten beiden Jahren in vierteljährlichen Arztbesuchen und Untersuchungen. Es kann auch zu Komplikationen durch die Therapie kommen, etwa mit der Ersatzblase. Solche Komplikationen müssen vom Arzt abgeklärt und frühzeitig erkannt werden. Später können auch halbjährliche Untersuchungen ausreichen. Allgemein hat die Nachsorge jedoch lebenslänglich zu erfolgen.

Patienten sollten nach der Diagnose beziehungsweise Therapie des Harnblasenkrebses zur besseren Prognose und zur Erhöhung der Lebensqualität möglichst alle beeinflussenden Risikofaktoren vermeiden, wie zum Beispiel das Zigarettenrauchen, berufliche Risiken oder den Kontakt mit Erregern von Bilharziose.