Ambulante Behandlung

Bei Süchtigen, die durch ihre Erkrankung noch nicht tief "abgestürzt" sind und bei denen noch gute Beziehungen zu nicht süchtigen Personen bestehen, kann - nach Durchführung einer Entgiftungsbehandlung - eine Psychotherapie im ambulanten Rahmen ausreichen. Hierfür ist aber unabdingbar, dass der Patient hoch motiviert ist, an der Behandlung seiner Suchterkrankung zu arbeiten.

Teilstationäre Behandlung

Ein Kompromiss zwischen ambulanter und stationärer Suchttherapie ist die teilstationäre Behandlung. Hierbei nimmt der Patient tagsüber an Therapien teil, wie sie auch bei stationären Entwöhnungsbehandlungen angeboten werden. Im Unterschied dazu übernachtet er dann aber zu Hause.

Stationäre Behandlung

Da das Suchtmittel im Leben des Süchtigen etwas sehr Wichtiges ist, ist in der Regel von einer eher schwankenden Motivation zur Abstinenz beim Suchtkranken auszugehen. Das heißt, in den meisten Fällen ist es vielversprechender, eine Therapieform zu wählen, in der der Süchtige weniger Möglichkeiten hat, rückfällig zu werden. Dies kann zum Beispiel eine Psychotherapie im stationären Rahmen sein.