Hallu­zi­no­gene Pilze

Pilze, die Substanzen wie Psilocybin oder Psilocin enthalten, bezeichnet man als "halluzinogene Pilze“. In der Szene werden sie auch "Magic Mushrooms“ oder "Zauberpilze“ genannt und meist gegessen, seltener als Tee aufgekocht. 

Der Psilocybin-Rausch fällt mit vier bis sechs Stunden deutlich kürzer und in der Regel auch weit weniger heftig aus als der LSD-Rausch. Je nach Pilzsorte und Zubereitung kann die Dosis sehr stark schwanken. Die Wirkung hängt zudem von der Empfindlichkeit gegenüber Psilocybin ab.

Bei einigen Nutzern treten nach der Einnahme allenfalls leichte optische Halluzinationen, ein Entspannungs- und Schwindelgefühl und Euphorie auf, andere haben Wahnvorstellungen und echte Halluzinationen. Ähnlich wie beim LSD sind auch beim Pilzverzehr unangenehme Folgewirkungen wie Horrortrips oder psychotische Zustände möglich.

Körperliche Wirkungen sind in der Regel relativ gering ausgeprägt. Einige Nutzer berichten von Schwindel, Übelkeit, Schwäche, Muskelschmerzen, Schüttelfrost, oder Bauchschmerzen. Herzfrequenz und Atmung sind mitunter beschleunigt und der Blutdruck erhöht. Auch Durchfall und Erbrechen können auftreten.