Körper­liche Folgen der Sucht

Die Liste möglicher körperlicher Folgen des Drogenkonsums ist lang. 

Alkohol

Alkohol wirkt auf alle Körperzellen und kann daher jedes Organ schädigen. Am bekanntesten ist die Schädigung der Leber, die bis zur Leberzirrhose und damit zum Tod führen kann. Bei einer Zirrhose ist die Leber geschrumpft, vernarbt und praktisch nicht mehr funktionsfähig. Alkohol greift auch das Nervensystem an. Mögliche Folgen sind ein gestörtes Tastempfinden, Gleichgewichtsstörungen und ein schleichender Hirnabbau. Das Risiko an Krebs zu erkranken ist bei Alkoholabhängigen um ein Vielfaches erhöht.

Andere Drogen

Die Liste möglicher körperlicher Folgen des Drogenkonsums ist lang. Sie reicht von Herzschäden über Lähmungen, Nierenversagen und einer Schädigung des körpereigenen Abwehrsystems bis hin zur Zerstörung der Lungen. Leider werden diese Folgen in der Szene oft nicht nur ignoriert, sondern sogar noch heroisiert. Der Slogan "Live fast, die young" (= Lebe schnell, stirb jung) ist ein Beispiel dafür.

Raucher leben im Schnitt kürzer und sterben häufiger an Krebs als Nichtraucher. Ecstasy kann das Gehirn dauerhaft schädigen. Streckmittel, die in illegalen Drogen enthalten sind, schädigen den Körper zusätzlich. Werden die Drogen gespritzt, steigt zudem das Risiko, sich mit Hepatitis-Viren, HIV oder anderen Krankheitserregern anzustecken.