LSD wird meist auf Papierstücke aufgebracht, die gelutscht oder geschluckt werden. Auch die Einnahme von in Wasser gelöstem LSD oder als Tabletten ist möglich.

Bereits in sehr geringen Dosen kann es visuelle Illusionen und Stimmungsschwankungen hervorrufen.

Höhere Dosen führen oft nach 20 bis 30 Minuten zu Angst und Schwindel. Dabei kommt es auch zu einer Beschleunigung der Pulsfrequenz, einem Anstieg des Blutdrucks und einer Erweiterung der Pupillen.

Später folgen zunehmend intensivere Veränderungen der Wahrnehmung. Dabei kann es auch zur Kopplung unterschiedlicher Sinnesreize kommen ("Hören in Farbe“, Synästhesien). Meist wird die Stimmung verstärkt, in der sich der Konsument vor der LSD-Einnahme befand. Dies kann bei negativen Stimmungen in einen sogenannten "Horrortrip“ münden, mit Angstzuständen, Unruhe oder psychosenahen Zuständen bis hin zu Selbstmordimpulsen.

Die von LSD bedingten Effekte klingen meist nach etwa acht bis zwölf Stunden ab. Bei einigen Konsumenten oder bei Aufnahme größerer Wirkstoffmengen können sie jedoch bis zu 48 Stunden anhalten. Körperliche Entzugssymptome kommen nach Halluzinogengebrauch äußerst selten vor. Bei täglicher Einnahme entwickelt sich innerhalb von vier bis sieben Tagen eine Gewöhnung. Die meisten Konsumenten wenden LSD jedoch erst wieder nach einigen Tagen, Wochen oder sogar Monaten an.

Ein durch LSD-Gebrauch ausgelöstes Abhängigkeitssyndrom sowie Todesfälle durch eine Überdosierung sind bislang nicht bekannt. Nachhalleffekte, Selbstmorde unter Drogeneinwirkung oder LSD-bedingte Psychosen kommen nur selten vor.