Kokain und Amphetamine führen zum Beispiel oft zu Ängsten oder tiefen Depressionen. Ecstasy, Cannabis, LSD und Pilzdrogen können psychoseähnliche Zustände auslösen. Oft dauert es längere Zeit, bis ein Betroffener seine psychischen Probleme mit dem Drogenkonsum in Verbindung bringt. Je häufiger solche psychotischen Zustände auftreten und je länger sie anhalten, desto schwieriger sind sie, wieder in den Griff zu bekommen.

Depressionen und Persönlichkeitsveränderungen

Viele Süchtige leiden unter schweren Depressionen. Ihr Selbstwertgefühl ist angegriffen und sie haben Selbstmordgedanken. Zudem können einige Drogen bei chronischem Gebrauch die Persönlichkeit des Süchtigen erheblich verändern. Cannabiskonsumenten werden interesselos, antriebsarm, können sich schlecht konzentrieren und wirken nach außen hin wie entleert. Kokain- und Amphetaminkonsumenten werden mit der Zeit häufig aggressiver und selbstsüchtiger, während Heroinsüchtige oft antriebsarm und weinerlich werden.

Drogen können Gehirnzellen zerstören

Alkohol, Ecstasy und viele andere Drogen können Nervenzellen zerstören. Wenn sie erst einmal geschädigt sind, erholen sich Nervenzellen praktisch nicht. In der Folge vermindert sich das geistige Leistungsvermögen des Konsumenten deutlich.