In einer Gruppe mit anderen beobachtet und analysiert der Raucher deshalb als Erstes sein Rauchverhalten und bestimmte Situationen, in denen der Wunsch zu rauchen auftritt.

Anschließend erstellen die Teilnehmer anhand verhaltenstherapeutischer Selbstkontrollregeln ein individuelles Programm. Es soll helfen, den Tabakkonsum schrittweise zu reduzieren.

Gleichzeitig lernen die Teilnehmer alternative Verhaltensweisen zum Rauchen kennen. Körperliche Aktivität und Entspannungsübungen sind hierbei eine wichtige Hilfe. Darüber hinaus erarbeiten die Teilnehmer Strategien zur Bewältigung von Rückfallsituationen. Hilfreich ist auch die soziale Unterstützung durch den Therapeuten, Freunde und Familienangehörige.

Unterstützend kann der Betroffene zudem Selbsthilfematerialien, Internetseiten und Raucherberatungstelefone nutzen.

Die Besonderheit des Programms ist, dass der Raucher das Rauchen nicht sofort aufgeben muss, sondern seinen Zigarettenkonsum schrittweise reduziert. Die Gruppen sind mit maximal zwölf Teilnehmern meist klein.

Am effektivsten sind Raucherentwöhnungsprogramme, die bestimmte verhaltenstherapeutische Methoden mit einer Nikotinersatztherapie verbinden. Damit schaffen 20 bis 40 Prozent der Raucher den Weg in ein nikotinfreies Leben.