Richtiges Verhalten muss gelernt werden

Der richtige Umgang mit Suchtkranken ist schwierig. Einerseits muss dem Süchtigen mit Wohlwollen und Sympathie entgegengetreten werden. Auf der anderen Seite ist es ebenso wichtig, mit dem eigenen Verhalten nicht, entgegen der eigentlichen Absicht, die Schwierigkeiten des Abhängigkeitskranken noch zu unterstützen.

Unwissentlich und in guter Absicht unterstützen zum Beispiel Eltern häufig die Sucht ihres Kindes, indem sie dem Kind Geld für Drogen geben oder ihm alle Schwierigkeiten des Alltags abnehmen.

Gemeinsam ist man stärker

Unterstützung finden Angehörige von Suchtkranken in Einrichtungen der Suchthilfe und Selbsthilfegruppen, die mittlerweile in allen größeren deutschen Städten zu finden sind. Hilfe bieten auch sogenannte Elternkreise. Die Adressen können beim Bundesverband der Elternkreise erfragt werden. Wie bei allen Selbsthilfegruppen ist die Teilnahme kostenlos und anonym. Die Solidarität der Gruppe Gleichgesinnter ist für Angehörige Suchtkranker eine große Hilfe.

Auskünfte zu Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen für Angehörige gibt zum Beispiel die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. . Den Bundesverband der Elternkreise suchtgefährdeter und suchtkranker Söhne und Töchter e. V. erreichen Sie im Internet unter: