Alkohol und Drogen sollten Eltern gegenüber ihren Kindern aber auch nicht verteufeln, denn das macht die Suchtmittel nur unnötig interessant. Außerdem sind Drogen mittlerweile unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen so weit verbreitet, dass viele bereits Erfahrung mit Drogen haben oder zumindest jemanden mit Drogenerfahrung kennen. Wer ein unrealistisches Horrorszenario zu Drogen entwirft, macht sich als Mutter oder Vater schnell unglaubwürdig.

Das Gespräch suchen

Ein sachliches, entspanntes Gespräch über Drogen und Sucht sollte zwischen Eltern und Kindern immer möglich sein. Ohnehin ist eine gute Beziehung zwischen Eltern und Kindern der beste Schutz gegen Sucht. Wer sich Zeit für sein Kind nimmt und ein offenes Ohr für dessen Sorgen hat, wird im Zweifel auch als Ratgeber geschätzt, wenn Probleme auftauchen - zum Beispiel mit Drogen.