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Die Gebüh­ren­ord­nung für Ärzte (3/3)

Rechnen Ärzte ihre Leistungen privat ab, gilt die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) regelt die Vergütung für ärztliche Leistungen, die auf private Rechnung erbracht werden. Sie gibt die Gebühren für die ärztlichen Einzelleistungen in Euro an.

Der Arzt ist nicht verpflichtet, den einfachen Satz nach der GOÄ anzusetzen. Häufig wählt er einen Steigerungssatz bis zum 2,3-fachen Satz. In bestimmten Fällen kann er sogar den 3,5-fachen Satz anwenden. Dies muss er jedoch in der Rechnung begründen.

Die Gebührenordnung für Ärzte gilt auch, wenn der Arzt Individuelle Gesundheitsleistungen erbringt, die sogenannten IGeL. Das sind Leistungen, die der Patient selbst bezahlen muss. Sie gehören nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen.