Gesund­heits­-Apps: Bewusstes Auswählen ist das A und O

9 Minuten Lesezeit

Den Gesundheitszustand überwachen, an die Einnahme von Medikamenten erinnern oder Krankheiten diagnostizieren - Gesundheits-Apps gibt es zahlreiche, doch in Nutzen und Qualität unterscheiden sie sich oft sehr. Bei der Auswahl gilt daher: Augen auf! 

Gesundheits-Apps lassen die Mündigkeit und Handlungsmöglichkeiten von Patienten wachsen - wenn sie richtig ausgewählt werden. Sieben Fragen und eine Checkliste ermöglichen einen verantwortungsvollen Umgang mit der breiten Auswahl von Gesundheits-Apps.

1. Was kann die App?

Vor einer Installation prüfen Sie, welche Funktionen eine App bietet und ob Sie diese für Ihre Anwendung wirklich brauchen. Angaben zu einer App finden Sie

  • im App-Store,
  • auf der Webseite des Anbieters,
  • auf Internetseiten von Dritten, die die App getestet haben; am besten von Institutionen, denen Sie vertrauen.

2. Hält die App, was sie verspricht?

Wenn Sie folgende Informationen zur App bereits im App-Store erhalten, stehen die Zeichen gut, dass es sich um eine "gute" Gesundheits-App handeln könnte:

  • Auflistung der wichtigsten Funktionen mit verständlichen Erläuterungen,  und Anwendungsbeispielen
  • Link zur Internetseite des Anbieters mit Kontaktmöglichkeit und weiteren Informationen zur Kontaktadresse des Anbieters für Fragen, Anregungen und Beschwerden
  • Empfehlungen von vertrauenswürdigen Institutionen, zum Beispiel Ärzteverbänden, Krankenkassen oder auch Selbsthilfegruppen

3. Kann ich die App uneingeschränkt nutzen?

Damit Sie eine gute Gesundheits-App uneingeschränkt nutzen können, achten Sie vorab auf folgende Punkte:

  • Verfügbare Sprache: Ist die App in Ihrer Sprache und nicht etwa mangelhaft übersetzt? Die Sprachqualität können Sie zum Beispiel in Screenshots überprüfen.
  • Nationaler Geltungsbereich: Ist die App für Ihr Land gültig? Angaben zu Impfkalendern, gesetzlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, Leistungen der Pflegeversicherungen oder Qualitätsstandards in Pflegeeinrichtungen können sich von Land zu Land unterscheiden und im schlimmsten Fall völlig unbrauchbar für Sie sein.
  • Möglichkeit der Offline-Nutzung: Einige Apps benötigen zwingend einen Internetzugang. Überlegen Sie also, ob Sie häufig Anwendungssituationen haben werden, in denen Sie keinen Netzzugang haben. Unter "Berechtigungen" im App-Store können Sie sehen, ob die App "Zugriff auf alle Netzwerke" und die Berechtigung "Netzwerkverbindungen abrufen" benötigt.
  • Kompatibilität mit der Betriebssystem-Software des Smartphones: Haben Sie die erforderliche Version, um die App auf Ihrem Gerät installieren und in vollem Umfang abspielen zu können? Achten Sie auf Informationen des Anbieters und Hinweise anderer Nutzer zu bekannten Einschränkungen.

4. Wie finanziert sich die App?

Die Entwicklung jeder App kostet Geld. Überlegen Sie sich daher, ob und wie sich der Anbieter einer kostenlosen App bezahlen lässt.

  • Stammen die Einnahmen von Werbekunden, die innerhalb der Anzeigen schalten?
  • Verkauft der Anbieter Ihre Nutzerdaten zu Werbe- beziehungsweise Marktforschungszwecken (suchen Sie nach Hinweisen in den Nutzungsbedingungen der oder den Datenschutzhinweisen)?
  • Ist die nur für eine kurze Zeit zu Testzwecken kostenlos und danach kostenpflichtig?
  • Wird die ursprüngliche App kostenpflichtig, sobald Sie die für Sie nützlichen Funktionen freischalten wollen?
  • Müssen Sie Werbeeinblendungen in Kauf nehmen, was Sie eventuell erst feststellen, nachdem Sie die installiert haben?

5. Wie vertrauenswürdig ist die App?

Die wenigsten Apps, die sich an Patienten und Verbraucher richten, sind von staatlicher Seite überprüft und zum Beispiel als Medizinprodukt zugelassen und an einem CE-Zeichen erkennbar. Fragen Sie sich daher, ob Sie dem Anbieter vertrauen und seine Motive kennen.

So erkennen Sie einen vertrauenswürdigen App-Anbieter und -Entwickler:

  • Anbieter und Entwickler der sind offen zu erkennen.
  • Bei der Entwicklung der wurden zukünftige Nutzer mit einbezogen.
  • Eine Qualitätskontrolle zu Bedienbarkeit und Mehrwert der wurde anhand von Studien mit einer ausreichenden Anzahl an Nutzern durchgeführt, die Ergebnisse können Sie einsehen.
  • Die App wird regelmäßig aktualisiert und ist auch zukünftig auf neuen Geräten nutzbar.
  • Es gibt einen Kontakt für Beanstandungen und Anregungen - Nutzer- ist erwünscht.
  • Wie die App finanziert wurde und welche Sponsoren oder Kooperationspartner es gibt, wird dargelegt.

6. Kann ich durch die Nutzung der App gesundheitlichen Schaden nehmen?

Das Gefährdungspotenzial einer App orientiert sich an den Anwendungen, für die die App genutzt wird:

  • Ein geringes Risiko geht von Gesundheits-Apps aus, die auf das Wohlbefinden gerichtet sind und sich an gesunde Verbraucher richten.
    Ein Beispiel: Wenn eine die Kalorien Ihres Mittagessens falsch berechnet, ist das zwar ärgerlich, aber der Schaden ist gering. Wenn die Anzahl der gelaufenen Schritte von Ihrem Schrittzähler zu hoch ausgewiesen wird, wundern Sie sich vielleicht, aber es hat keine Konsequenzen. Die gute Nachricht: Die meisten Gesundheits-Apps gehören in diese Risikoklasse.
  • Ein hohes Risiko stellen dar, die vorgeben, eine Diagnose ermitteln zu können, zum Beispiel zur Gefährlichkeit eines Muttermals. Eine falsche Diagnose ist gefährlich, weil sie den Nutzer davon abhält, einen Arzt aufzusuchen, oder den Anwender bei falschem Krankheitsverdacht unnötig in Verzweiflung stürzt. Grundsätzlich sind zur Diagnose zulassungspflichtig. Das heißt, sie müssen in Deutschland CE-gekennzeichnet sein. Häufig geben aber nur vor, eine Diagnose erstellen zu können. Im Kleingedruckten kann sich der Anbieter sehr leicht eine Hintertür offen halten mit einem Haftungsausschluss: "Diese ist nicht zur Therapie oder Diagnose von Krankheiten geeignet.“ Dieser kleine Hinweis entbindet den Anbieter der von jeder Haftung. Wichtig: Wenn Sie die App zu Diagnosezwecken anwenden und Schaden erleiden, können Sie sich nicht mit Schadensersatzansprüchen an den Anbieter wenden.
  • Ein sehr hohes Risiko geht von Apps aus, die medizinische Messwerte über Messfühler beziehungsweise Sensoren im Smartphone oder über gekoppelte Messgeräte, zum Beispiel Blutdruck-, Blutzuckermessgeräte, erfassen und auswerten. Falsche Werte führen in diesem Fall zu falschen therapeutischen Entscheidungen, zum Beispiel zu einer zu hohen oder zu niedrigen Insulindosis, was lebensgefährlich werden kann. Auch Apps für Ärzte, die Röntgenbilder auswerten oder die Dosis von Arzneimitteln berechnen, gehören in diese Risikoklasse.
    Diese Art von Apps, die medizinische Entscheidungen übernehmen, müssen eine Zulassung als Medizinprodukt haben. Suchen Sie im Zweifel nach einer CE-Kennzeichnung.

7. Kann ich der App meine persönlichen Gesundheitsdaten anvertrauen?

Der Anbieter, der Ihnen eine App zur Verfügung stellt, muss aufgrund des Bundesdatenschutzgesetzes dafür sorgen, dass Ihre gesundheitsbezogenen Daten vor dem unberechtigten Zugriff Dritter geschützt sind. Erfassen und weiterleiten darf ein Anbieter Ihre Daten nur dann, wenn er vorab Ihr Einverständnis dafür eingeholt hat. Achten Sie daher auf folgende Punkte:

  • Identifikation mit Nutzername und Passwort: Um auf die App-Daten - zum Beispiel in Ihrem Diabetestagebuch - zugreifen zu können, müssen Sie sich identifizieren (Passwort, Nutzername).
  • Verschlüsselte Datenspeicherung: Ihre Gesundheitsdaten werden verschlüsselt auf dem Gerät gespeichert, damit sie auch bei Verlust oder Diebsstahl gesichert sind.
  • Sichere Datenversendung: Ihre Gesundheitsdaten werden nur verschlüsselt über eine sichere Internetverbindung versendet, wenn sie zwischen Ihrem Gerät und einem zentralen Server oder berechtigten Dritten (zum Beispiel Ihrem Arzt) ausgetauscht werden.
  • Vollständigkeit der Datenschutzerklärung: Achten Sie darauf, dass die Datenschutzerklärung sich wirklich auf die App bezieht und nicht auf die Unternehmenswebsite oder eine Website mit einem ähnlichen Teledienst, was nach geltender Rechtsauffassung nicht ausreichend ist (Düsseldorfer Kreis 2014). Überprüfen Sie dann, ob die Datenschutzerklärung alle Informationen enthält, die sie enthalten sollte: Kontaktinformationen des Anbieters (Firmensitz), Beschreibung der Datenarten, die von der App erhoben werden (zum Beispiel Standortdaten, Netzkommunikation, Kalender, Adressbuch), Erklärung der Zwecke, für die diese Daten erhoben werden, Speicherdauer, Bezeichnung der Dritten, an die die Nutzerdaten übermittelt werden, Zweck der Übermittlung an Dritte.
  • Verständlichkeit der Datenschutzerklärung: Lange und von Juristen kompliziert formulierte Datenschutzerklärungen können Unsicherheit erzeugen. Wenn Sie etwas nicht verstehen und unsicher sind, verzichten Sie lieber auf die Nutzung dieser App.
  • Sitz des Anbieters im In- oder Ausland: Datenschutzgesetze gelten auch für ausländische Anbieter: Ein App-Anbieter mit Sitz in China, dessen App hier in Deutschland personenbezogene Daten erfasst, hat sich an die in Deutschland geltenden Datenschutzbestimmungen zu halten und muss bei Verstößen mit Maßnahmen deutscher Behörden rechnen. Bei der Vielzahl der Apps und weltweiten Anbieter erkennen Sie sicher schnell die große Schwierigkeit, geltendes Recht durchzusetzen beziehungsweise Verstöße rechtlich zu ahnden.

Ein Restrisiko bleibt

Auch wenn Ihre App aus einer für Sie vertrauenswürdigen Quelle stammt, bleibt ein Restrisiko für Ihre Daten: Auftragsdatenverarbeitung und -speicherung, die der App-Anbieter veranlassen kann, kann unsicher sein. Häufig sind es kleine Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern, die im Schadensfall, also bei Verstößen gegen Datenschutzauflagen, nur schwer ermittelbar sind und damit schlecht zur Haftung herangezogen werden können.

Überlegen Sie daher grundsätzlich immer, was im schlimmsten Falle passieren könnte, wenn die von Ihnen eingegeben Daten in die Hände unbefugter Dritter gelangen. Wenn Sie die Gefahr für sich als sehr hoch einschätzen, sollten Sie auf die Eingabe dieser persönlichen Daten ganz verzichten.

Nutzung einer App über die Facebook- beziehungsweise Twitter-Kontodaten

Es gibt Apps, mit denen Sie sich über Ihren Facebook- oder Twitter-Account anmelden können. Da bei Facebook oder Twitter schon viele persönliche Daten verwaltet werden, vervollständigt die Verlinkung mit persönlichen Gesundheitsdaten Ihr Profil in gefährlicher Weise, da weitreichende Schlüsse auf Sie und Ihre Bedürfnislage abgeleitet werden können. Das sollten Sie in Ihre Risikoabwägung einbeziehen.

Internetseite oder App?

Da viele Webseiten mittlerweile auch auf mobilen Endgeräten, auf Smartphones und Tablet-PCs angezeigt werden können, verschwimmen die Grenzen zwischen App und Webseiten für den Nutzer. Es gibt Apps, die sich über den Browser jedes beliebigen Smartphones ganz unabhängig vom Betriebssystem (Android, iOS, Windows Phone) anzeigen lassen. Man bezeichnet diese Apps als Web-Apps. In der Regel können Sie diese Apps nur nutzen, wenn Sie einen Internetzugang haben, das heißt, wenn ein Netz verfügbar ist. Die Technik entwickelt sich rasant weiter, sodass Web-Apps in naher Zukunft auch ohne permanenten Netzzugang arbeiten werden. Für die Sicherheit Ihrer Daten ist dies aber erst einmal unerheblich.

Testen Sie Ihr persönliches Risiko für die Nutzung von Gesundheits-Apps!

Nutzen Sie den nachfolgenden Risiko-Check. Notieren Sie sich zu jeder Frage die Punkte, die in Klammern hinter Ihrer Auswahl stehen - Mehrfachauswahl möglich.

Frage 1: Was wollen Sie mit der App erreichen?

  • Ihr Wissen zu Krankheit oder Therapie verbessern, Fachbegriffe nachschlagen, meine Laborwerte verstehen (1 Punkt)
  • Gesundheitsvorsorge unterstützen, an Vorsorgetermine erinnert werden, ein Ernährungstagebuch führen, an das ausreichende Trinken erinnert werden, Schritte zählen (5 Punkte)
  • Ihr Wohlbefinden verbessern, zum Beispiel durch Entspannungsübungen, durch Rückentraining bei langem Sitzen (5 Punkte)
  • Gewicht, Blutzucker, Schmerzstärke, Blutdruck, Befindlichkeit und Stimmung in einem Tagebuch aufzeichnen und auswerten (8 Punkte)
  • Persönliche Gesundheitsdaten verwalten, zum Beispiel Impfungen, Vorsorgetermine, Allergien (8 Punkte)
  • Eine Krankheitsdiagnose stellen, zum Beispiel: Ist mein Muttermal gefährlich?  Ist mein Prostatakrebsrisiko erhöht? (10 Punkte)
  • Persönliche Gesundheitsdaten mit dem Arzt austauschen (10 Punkte)
  • EKG, EEG, Blutzucker, Blutdruck mit den Sensoren meines Smartphones messen und Schlüsse daraus ziehen (10 Punkte)

Frage 2: Wie wichtig ist Ihnen diese Unterstützungshilfe?

  • Ganz nett, aber nicht unbedingt notwendig. (1 Punkt)
  • Ich muss mich darauf verlassen können. (5 Punkte)
  • Ich komme ohne diese Hilfe im Alltag nicht mehr aus. (10 Punkte)

Frage 3: Wie oft werden Sie die Unterstützungshilfe voraussichtlich nutzen?

  • Wahrscheinlich nur einmal. (1 Punkt)
  • Eher selten. (3 Punkte)
  • Wahrscheinlich dauerhaft. (10 Punkte)

Frage 4: Kennen Sie den Anbieter der App und vertrauen Sie diesem?

  • Ja, die ist zum Beispiel von meiner Krankenkasse, einer unabhängigen Patientenorganisation. (1 Punkt)
  • Nein, ich kenne den Anbieter selbst nicht. Aber die App wurde mir von meinem Arzt, einem guten Freund, meiner Selbsthilfegruppe empfohlen. (3 Punkte)
  • Nein, ich weiß nicht, wer der Anbieter ist. (10 Punkte)

Ergebnisauswertung

Zählen Sie die Punkte Ihres Risiko-Checks zusammen. Insbesondere dann, wenn Sie auf über 50 Punkte kommen, sollten Sie die für Sie infrage kommenden Apps genauer unter die Lupe nehmen. Je höher Ihre Punktzahl, umso wichtiger ist es, zu prüfen,

  • ob Sie einer Gesundheits- vertrauen können,
  • ob die Informationen und Tipps medizinisch korrekt und unabhängig sind, das heißt frei von wirtschaftlichen Interessen des Anbieters,
  • ob eine korrekt rechnet,
  • ob eine Ihre Gesundheitsdaten vor dem unberechtigten Zugriff durch Dritte ausreichend schützt.

Checkliste für die Bewertung von Gesundheits-Apps

Die Qualität und Vertrauenswürdigkeit einer App können Sie überprüfen, indem Sie sich die Angaben des App-Anbieters genau anschauen:

  1. Kontaktmöglichkeiten zum Anbieter: Gibt der Anbieter sich zu erkennen, das heißt, nennt er in einem Impressum alle Angaben, die sie brauchen, um Kontakt aufnehmen zu können, um sich über diesen Anbieter zu informieren, sich eventuell auch zu beschweren oder um Verbesserungsvorschläge für die App machen zu können? Ja/Nein
  2. Sachverständigkeit: Nennt der Anbieter die medizinischen Experten, die für die fachliche Richtigkeit der Inhalte stehen und für das wissenschaftlich fundierte Gesamtkonzept, das die versprochene Unterstützung leisten kann, auch wenn die Wirksamkeit vielleicht noch nicht durch Studien belegt ist? Ja/Nein
  3. Belegbarkeit und Zuordnung: Nennt der Anbieter für alle Tipps und Empfehlungen die medizinischen Quellen, zum Beispiel Studien, Leitlinien, Standardwerke, auf die er sich bezieht? Erkennen Sie, wie alt diese Quellen sind, am Datum, das der Anbieter ausweist? Denn der medizinische Fortschritt ist rasant, und Informationen sind schnell veraltet. Ja/Nein
  4. Finanzierung: Legt der Anbieter offen, wie sich die App finanziert, vor allem, wenn sie kostenlos angeboten wird? Gibt es Sponsoren (Pharmaindustrie, Gerätehersteller), die sich finanziell beteiligen? Wenn Sie darüber Bescheid wissen, können Sie produktbezogene Aussagen schneller als verdeckte Schleichwerbung erkennen. Ja/Nein.
  5. Datenschutz und Sicherheit Ihrer Privatsphäre: Legt der Anbieter in einer verständlichen Weise (kein Juristendeutsch) offen, ob und, wenn ja, wie Ihre persönlichen Gesundheitsdaten genutzt werden, zum Beispiel anonymisiert zu Forschungszwecken. In diesem Fall muss er Sie um Ihre Zustimmung fragen und Ihnen die Möglichkeit geben, diese Zustimmung einfach, durch einfaches Anklicken eines Kontrollfeldes, jederzeit wieder zurückziehen. Ja/Nein
  6. Sichere Datenspeicherung und -versendung: Erklärt der App-Anbieter, wie Ihre Daten beim Speichern oder Senden geschützt werden sowie beim Verlust oder Diebstahl des Smartphones zum Beispiel durch Verschlüsselung und Passwortschutz? Ja/Nein
  7. Einschränkungen der : Seriöse Angebote verweisen darauf, dass eine Gesundheits- oder Medizin-App den Arzt nicht ersetzen kann, dass Sie Therapie und Diagnose am besten immer mit Ihrem Arzt besprechen. Die App ist lediglich eine Unterstützungshilfe, mehr nicht! Nur sehr, sehr wenig Apps sind geeignet für die Diagnose oder Therapie von Krankheiten und tragen dann ein CE-Zeichen. Wenn eine App vorgibt, zum Beispiel mit der Smartphone-Kamera den Puls messen zu können, und Sie kein CE-Zeichen finden können, ist ganz sicherlich irgendwo ein Haftungsausschluss des Anbieters versteckt wie "Nicht geeignet zur Diagnose von Krankheiten", sodass Sie im Schadensfall keine Schadensersatzansprüche stellen können. Ja/Nein.

Macht der Anbieter verständliche Angaben zu allen Punkten (1 bis 7), können Sie mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass Ihr Informations- und Sicherheitsbedürfnis ernstgenommen wird, dass Ihre Daten verantwortungsvoll behandelt werden und dass Sie nach dem Stand des aktuellen medizinischen Fortschritts informiert werden. Eine absolute Sicherheit gibt es jedoch nicht, wie in vielen anderen Lebensbereichen auch. 

???tkde.modul.mwteaser.a11y.intro???

Erle­­digen Sie mit der TK-App viele Anliegen einfach digi­­tal!

Entde­cken Sie weitere Vorteile einer TK-Mit­glied­schaft:

Jetzt TK-Mit­glied werden: