Die Krankenhäuser müssen diese sogenannten "strukturierten Qualitätsberichte" den Krankenkassen zur Verfügung stellen. Diese müssen die Qualitätsberichte anschließend im Internet veröffentlichen. Bei der TK finden Sie die Qualitätsberichte im TK-Klinikführer. Viele Krankenhäuser veröffentlichen ihren Qualitätsbericht zusätzlich auch auf ihrer eigenen Internetseite.

Einheitliche Anforderungen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat einheitliche Anforderungskriterien für die Struktur und Inhalte der Qualitätsberichte aufgestellt. Alle Krankenhäuser müssen sich bei der Erstellung ihrer Berichte daran halten. Der G-BA ist das oberste Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Er setzt sich aus Vertretern von Krankenkassen, Leistungserbringern wie Ärzten und Kliniken und Patientenorganisationen zusammen.

Das wichtigste Ziel der strukturierten Qualitätsberichte ist es, Patienten vor einer Behandlung im Krankenhaus Informationen zu geben und ihnen so bei ihrer Entscheidung zu helfen. Die Berichte geben wichtige Hinweise auf die Qualität eines Krankenhauses, vor allem auf die Qualität der medizinischen Versorgung. Sie sollen die Patienten dabei unterstützen, die Kliniken bewerten und die jeweils für sie richtige Klinik auswählen zu können.

Der Bericht besteht aus vier Teilen

  • Teil A: Angaben, die für das ganze Krankenhaus gelten.
  • Teil B: Angaben zu den Fachabteilungen oder Organisationseinheiten, zu den durchgeführten Behandlungen und den behandelten Krankheiten - jeweils mit Angaben darüber, wie oft etwa eine Operation im Jahr durchgeführt wurde.
  • Teil C: Maßnahmen und Projekte der Qualitätssicherung, an denen das Krankenhaus teilnimmt.
  • Teil D: Internes Qualitätsmanagement, also systematische Strategien und Maßnahmen, die dem Krankenhaus helfen, kontinuierlich besser zu werden.

Um die Nützlichkeit und Aussagekraft der Qualitätsberichte zu verbessern, werden die Vorgaben für deren Struktur und Inhalt regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.