Wie wir leben und arbeiten, in welchem Teil der Welt wir zuhause sind, ob wir schwitzen oder frieren und manchmal auch, wie wir uns fühlen - die Haut zeigt es: Farbe, Fältchen, Frische oder Elastizität. An der Haut lässt sich etwas von dem erkennen, wie es einem Menschen geht. Hauterkrankungen können besonders belastend sein für die Betroffenen, weil sie - besonders im Gesicht - sehr auffällig und sogar entstellend sein können. Umso sorgfältiger und aufmerksamer sollten Sie mit Ihrer Haut umgehen.

Wenn Sie darüber nachdenken, an einer Hautkrebs-Früherkennung teilzunehmen, werden Sie auch die verschiedenen damit verbundenen Gefühle kennen: den Wunsch nach der Gewissheit, wirklich gesund zu sein, aber auch die Unsicherheit und die Angst, "ob da an der dunklen Hautstelle doch etwas ist“. Mancher vermeidet lieber eine Klärung seiner Befürchtungen, statt sich untersuchen zu lassen.

Gut informiert in das Gespräch mit dem Arzt

Entscheidungshilfen unterscheiden sich von herkömmlichen Patienteninformationen unter anderem dadurch, dass auch medizinische Unsicherheiten und Risiken von Diagnose- und Behandlungsmethoden aufgezeigt werden. Hierfür werden die vorhandenen Studien für die jeweiligen Themen herangezogen. Für manche Fragestellungen gibt es jedoch keine Studien. In diesen Fällen sagt die Entscheidungshilfe offen, dass es keine eindeutige Antwort gibt.

Weiterhin finden Sie klare und praktische Beschreibungen rund um Vorbereitung und Durchführung der Hautkrebs-Früherkennung sowie Hintergrundinformationen über die Funktionen der Haut und die Entstehung von Zellveränderungen in der Haut.

Die Informationen sollen Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen, ob Sie an der Früherkennungsuntersuchung teilnehmen möchten oder nicht. Sie sollen ermutigt werden, sich ganz genau zu informieren. So können Sie am besten mit Ihrem Arzt über die Hautkrebs-Früherkennung sprechen. Lesen Sie, suchen Sie das Gespräch und entscheiden Sie am Schluss ganz bewusst.