So ist es richtig

Wer seinem Gebiss etwas Gutes tun will, bringt daher möglichst oft naturbelassene Lebensmittel wie Vollkornbrot, Rohkost, Getreidegerichte und Obst auf den Tisch. Durch das kräftige Kauen dieser "Grobkost" fließt der Speichel reichlicher und hilft dem Gebiss, sich selbst zu reinigen.

Zähne brauchen Hartes zum Kauen, nach Möglichkeit zum Schluss einer Mahlzeit. Ein gesundes Frühstück besteht daher zum Beispiel aus Knäcke- oder Vollkornbrot mit Butter, Wurst oder Käse, kombiniert mit Gurke, Tomate und Salat, zusätzlich zu saftigen Früchten und einem honigfreien Müsli.

Generell sollten eiweißreiche aber fettarme Lebensmittel wie Linsen, Bohnen, Getreide sowie mageres Fleisch und Fisch verzehrt werden. Frisches Obst und Gemüse sowie Milch beziehungsweise Milchprodukte sorgen für die wertvollen Vitamine und Spurenelemente, beispielsweise Vitamin D und Kalzium. Mindestens die Hälfte der täglichen Lebensmittel sollte ungekocht als Rohkost verzehrt werden.

Süßigkeiten sollten nur zu oder direkt nach den Hauptmahlzeiten, etwa als Dessert vernascht werden. Für die Zahngesundheit gilt: Lieber eine ganze Tafel Schokolade auf einmal, als stückchenweise über den ganzen Tag verteilt.

Reichlich trinken

Außerdem sollten Sie grundsätzlich viel trinken (am besten Mineralwasser), um den Spüleffekt im Mund zu verstärken. Nahrungsreste werden dadurch besser gelöst. Wer Karies mit Hilfe von Nahrungsmitteln vorbeugen möchte, kann zur Abwechslung ruhig mal grünen oder schwarzen Tee trinken. Die enthaltenen Gerbstoffe hemmen das Wachstum kariesauslösender Bakterien.

Käse

Gut für die Zähne ist übrigens auch Käse: Das enthaltene Fett legt eine Art "Schutzfilm" um die Zähne und dank des hohen Anteils an Kalzium wirkt Käse zusätzlich remineralisierend.