Eine Anwartschaft ist generell möglich für Arbeitnehmer bei internationalen Organisationen, Heilfürsorgeberechtigte, Entwicklungshelfer und Soldaten auf Zeit. Außerdem gibt es weitere Personengruppen und Situationen, für die eine Anwartschaft möglich und sinnvoll ist.

Weitere Details

Freiwillig Versicherte und Familienangehörige

Sind Sie freiwillig versichert und halten Sie sich berufsbedingt im Ausland auf? Oder begleiten Sie Ihren im Ausland tätigen Ehe-/Lebenspartner oder ein Elternteil ins Ausland? Dann erhalten Sie eine Anwartschaft, sofern der Leistungsanspruch von Ihnen und allen Familienversicherten ruht.

Wenn Ihre familienversicherten Angehörigen allerdings für die Dauer Ihres Auslandsaufenthalts in Deutschland bleiben, ist die Anwartschaft nicht möglich. Ihre Angehörigen bleiben nur weiter bei Ihnen mitversichert, wenn Sie Ihre normale Mitgliedschaft weiterführen.

Private Auslandsaufenthalte

Auch bei privaten Auslandsaufenthalten ab einer Länge von mehr als drei Kalendermonaten erhalten Sie eine Anwartschaft. Allerdings ist diese ausgeschlossen, wenn Sie sich im EU/EWR-Raum aufhalten oder in einem Staat, mit dem ein Sozialversicherungsabkommen in der Krankenversicherung besteht.

Entsendung

Wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber befristet ins Ausland entsendet werden, um dort für ihn zu arbeiten, haben Sie Anspruch auf Leistungen aus der deutschen Krankenversicherung. Allerdings können wir Ihren Beitrag reduzieren, wenn

  • Sie freiwillig versicherter Arbeitnehmer sind,
  • Ihr Arbeitgeber für Sie und Ihre mitgereisten und mitversicherten Familienangehörigen einen privaten Krankenversicherungsschutz abgeschlossen hat und
  • weder Sie noch Ihre mitversicherten Familienangehörigen deswegen während des Auslandsaufenthaltes und bei vorübergehenden Aufenthalten in Deutschland Leistungen zu Lasten der TK in Anspruch nehmen.

Wir können Ihre Beiträge jedoch nicht reduzieren, wenn Ihr Arbeitgeber zunächst in Vorleistung tritt und die TK ihm dafür Kosten erstattet.