Beiträge zu den Sozialversicherungen müssen nur bis zu einem bestimmten Einkommensbetrag bezahlt werden. Die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze legt die Obergrenze dafür fest. Ist das Einkommen höher als dieser Wert, steigt der Beitrag deshalb nicht weiter an. 

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Beiträge zu den Sozialversicherungen müssen nur bis zu einem bestimmten Einkommensbetrag bezahlt werden. Die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze legt die Obergrenze dafür fest. Ist das Einkommen höher als dieser Wert, steigt der Beitrag deshalb nicht weiter an.

Die Bundesregierung bestimmt diese Obergrenze jährlich neu und orientiert sich dabei an der allgemeinen Lohnentwicklung. Liegt das Einkommen eines Arbeitnehmers über diesem Betrag, wird der Krankenkassenbeitrag prozentual von der Beitragsbemessungsgrenze errechnet und nicht vom tatsächlichen Einkommen.

Beitragsbemessungsgrenzen 2017 und 2018

In der Kranken- und Pflegeversicherung gilt eine einheitliche Beitragsbemessungsgrenze für ganz Deutschland. Für die Renten- und die Arbeitslosenversicherung ist sie in den alten und in den neuen Bundesländern unterschiedlich hoch. 

Kranken- und Pflegeversicherung

JahrWert in Euro jährlichWert in Euro monatlich
201853.100,004.425,00
201752.200,004.350,00


Renten- und Arbeitslosenversicherung (alte Bundesländer und Berlin-West)

JahrWert in Euro jährlichWert in Euro monatlich
201878.000,006.500,00
201776.200,006.350,00


Renten- und Arbeitslosenversicherung (neue Bundesländer und Berlin-Ost)

JahrWert in Euro jährlichWert in Euro monatlich
201869.600,005.800,00
201768.400,005.700,00


Versicherungspflichtgrenze

Informationen zur Versicherungspflichtgrenze, auch Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt, haben wir Ihnen auf der folgenden Seite zusammengestellt:

Versicherungspflichtgrenze