Kommt das Kind früher zur Welt, werden die Tage, die deshalb an der sechswöchigen Schutzfrist vor der Geburt fehlen, an die Schutzfrist nach der Geburt gehängt. Wird Ihr Kind später geboren als angenommen, verlängert sich die Schutzfrist um diese Tage. Der Beginn der Schutzfrist bleibt bestehen, das Ende der Schutzfrist wird durch den tatsächlichen Entbindungstermin ermittelt - acht Wochen nach der tatsächlichen Geburt Ihres Kindes.

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Während der Schwangerschaft stellt Ihnen Ihr Arzt, Ihre Ärztin oder Ihre Hebamme eine Bescheinigung über den voraussichtlichen Entbindungstag aus: das "Zeugnis über den mutmaßlichen Tag der Entbindung". Ausgehend von diesem Termin ermitteln wir den Beginn der Schutzfrist: sechs Wochen vor dem mutmaßlichen Entbindungstermin. Ab da brauchen Sie nicht mehr zu arbeiten und bekommen von der TK Mutterschaftsgeld.

Kommt das Kind nun früher zur Welt, werden die Tage, die deshalb an der sechswöchigen Schutzfrist vor der Geburt fehlen, an die Schutzfrist nach der Geburt gehängt. Die Schutzfrist nach der Geburt verlängert sich also und Sie bekommen für diesen Zeitraum von der TK Mutterschaftsgeld. Damit ist sichergestellt, dass Sie die gesamte Zeit der Schutzfrist in Anspruch nehmen können.

Wird Ihr Kind später geboren als angenommen, verlängert sich die Schutzfrist um diese Tage. Der Beginn der Schutzfrist bleibt bestehen, das Ende der Schutzfrist wird durch den tatsächlichen Entbindungstermin ermittelt - acht Wochen nach der tatsächlichen Geburt Ihres Kindes. Oder zwölf Wochen, wenn Sie eine Mehrlingsgeburt hatten oder wenn innerhalb von acht Wochen nach der Entbindung bei Ihrem Kind eine Behinderung festgestellt wird. Bitte reichen Sie uns dazu die Bescheinigung Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes im Original ein.