Die drei zugelassenen Behandlungsarten, die Ihr Therapeut mit der TK abrechnen kann, sind die Verhaltenstherapie, die Analytische Psychotherapie und die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Im Rahmen der Sprechstunde sollten Sie eine Empfehlung für das für Sie am besten geeignete Therapieverfahren erhalten.

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Lesen Sie in unserem Artikel über die Therapieformen mehr über die unterschiedlichen Therapieansätze und deren Inhalt.

Unabhängig von der gewählten Therapieform entscheidet der Therapeut gemeinsam mit Ihnen, wie viele Therapiestunden voraussichtlich erforderlich sein werden.

Therapieformen


Psychotherapeutische Sprechstunde und Akutbehandlung

Ab dem 01.04.2017 übernimmt die TK auch die Kosten für bis zu drei psychotherapeutische Sprechstunden. Sollte der Therapeut im Rahmen der Sprechstunde einen besonders dringenden Bedarf für eine Akutbehandlung sehen, übernimmt die TK diese im Umfang bis zu zwölf Stunden.

Psychotherapeutische Kurzzeittherapie

Die TK übernimmt eine Kurzzeittherapie im Umfang von zunächst bis zu zwölf Stunden. Sofern Sie bereits Therapiestunden der Akutbehandlung beim gleichen Therapeuten in Anspruch genommen haben, werden diese angerechnet.

Die Kurzzeittherapie ist in zwei Abschnitte unterteilt: Ist nach der Kurzzeittherapie 1 mit zwölf Stunden eine Fortführung erforderlich, kann Ihr Therapeut die Kurzzeittherapie 2 mit ebenfalls bis zu zwölf Stunden beantragen.

Psychotherapeutische Langzeittherapie

Zeichnet sich schon in den probatorischen Sitzungen oder im Lauf der Kurzzeittherapie ab, dass Sie eine längerfristige Therapie benötigen, kann Ihr Therapeut eine Langzeittherapie vorschlagen. Wie viele Stunden Langzeittherapie die TK maximal übernimmt, hängt von der Therapieform ab. Im ersten Schritt gelten folgende Kontingente:

  • Verhaltenstherapie: 60 Stunden
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie: 60 Stunden
  • Analytische Psychotherapie: 160 

In einem zweiten Schritt kann der Therapeut bei Bedarf noch einmal eine Verlängerung beantragen. Insgesamt gelten folgende Obergrenzen, gegebenenfalls inklusive Kurzzeittherapie:

  • Verhaltenstherapie: 80 Stunden
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie: 100 Stunden
  • Analytische Psychotherapie: 300 Stunden

Für Kinder und Jugendliche sowie in der Gruppentherapie unterscheiden sich die Kontingentschritte.