Das ist davon abhängig, wie Sie vor der Pflegezeit versichert waren. Eine Übersicht finden Sie im Folgenden.

Weitere Details

Kranken- und Pflegeversicherung

Wenn Sie sich während der Pflegezeit bis zu sechs Monate nur teilweise von der Arbeit freistellen lassen, bleiben Sie in der Regel weiter als Arbeitnehmer/in versichert.

Wenn Sie nur noch einen Minijob ausüben, müssen Sie sich anderweitig versichern. Das gilt auch, wenn Sie sich voll von der Arbeit freistellen lassen. Falls die Voraussetzungen dafür gegeben sind, können Sie sich dann zum Beispiel beitragsfrei familienversichern lassen.

Mehr über die Familienversicherung erfahren

Ist eine Familienversicherung nicht möglich, können Sie sich freiwillig bei der TK versichern. Dann zahlen Sie eigene Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Sie können dafür bei der Pflegekasse Ihres Angehörigen einen Beitragszuschuss beantragen. Das gilt auch, wenn Ihr Angehöriger privat pflegeversichert ist.

Arbeitslosenversicherung

Waren Sie unmittelbar vor Beginn der Pflegezeit in der Arbeitslosenversicherung pflichtversichert, übernimmt die Pflegekasse Ihres Angehörigen in der Pflegezeit Ihre Beiträge.

Rentenversicherung

Die Pflegezeit kann als Pflichtbeitragszeit in der Rentenversicherung gewertet werden. Dazu müssen Sie Ihren Angehörigen mindestens 14 Stunden wöchentlich pflegen. Ihr Angehöriger muss außerdem Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Bitte setzen Sie sich dazu mit Ihrer Rentenversicherung in Verbindung.