Ein wesentlicher Aspekt bei Wohngruppen von Pflegebedürftigen ist das "Poolen", also das Bündeln von Leistungen. Dafür einigen sich alle Bewohner der Pflege-WG auf einen gemeinsamen ambulanten Pflegedienst. Dadurch wird Zeit und Geld gespart, welches der Pflegedienst ausschließlich für die am "Pool" beteiligten Pflegebedürftigen verwenden darf.

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Eingesetzt werden dürfen die gesparten Ressourcen beispielsweise in häusliche Betreuungsleistungen wie Vorlesen oder gemeinsame Spaziergänge. Das „Poolen“ bedeutet also am Ende mehr Betreuung für alle Bewohner der Wohngemeinschaft.

Auch die für die Pflege notwendigen Umbauten in einer Wohnung können bei mehreren Beteiligten „gepoolt“ werden. Das trifft auf die mit den Baumaßnahmen verbundenen Kosten ebenso zu wie auf die Zuschüsse durch die Pflegeversicherungen der beteiligten Bewohnerinnen und Bewohner.