Voraussetzung für eine stationäre Vorsorgekur oder Reha ist, dass alle ambulanten Maßnahmen - auch die ambulante Reha - nicht ausreichen.

Weitere Details

Das kann der Fall sein, wenn Sie besonders

  • körperlich beeinträchtigt,
  • in Ihren Fähigkeiten eingeschränkt sind oder
  • umfassende ärztliche Betreuung benötigen.

Trifft dies alles zu, können eine stationäre Vorsorge- oder Reha-Maßnahme oder auch eine Mutter-Kind-Kur/Vater-Kind-Kur alle vier Jahre in Betracht kommen. 

Mit Ihrem Arzt besprechen Sie, welche Maßnahme medizinisch sinnvoll ist und stellen den Antrag bei uns.

So beantragen Sie eine Kur  

Kur oder Reha? 

Eine Kur dient der Vorsorge. Wenn Ihre Gesundheit so geschwächt ist, dass Sie deshalb voraussichtlich krank werden, ist eine Kur das Richtige: Sie lernen, aktiv die Verantwortung für Ihre Gesundheit zu übernehmen und sie dauerhaft selbst zu fördern und zu stärken.

Bei einer Reha geht es um die Wiederherstellung der Gesundheit. Wenn Ihre Erkrankung Ihren Alltag stark beeinträchtigt oder voraussichtlich beeinträchtigen wird, kann eine Reha gegensteuern. Das Ziel ist, die krankheitsbedingten Einschränkungen zu beheben oder wenigstens abzumildern. Eine Reha kann auch dazu beitragen, dass Sie nicht pflegebedürftig werden.

Anschlussrehabilitation: Ist nach einem Krankenhausaufenthalt eine stationäre Reha erforderlich, kümmert sich normalerweise das Krankenhaus um eine sogenannte Anschlusheilbehandlung und nimmt direkt Kontakt mit uns auf. 

So geht's nach dem Antrag weiter

Wenn alle Unterlagen vollständig sind, klären wir, ob wir die Kur oder die Reha bewilligen können. Dabei lassen wir uns bei Bedarf vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung beraten. Anschließend melden wir uns bei Ihnen.

Wenn wir eine stationäre Kur oder Reha bewilligen können, wählen wir eine geeignete Klinik aus. Dabei berücksichtigen wir neben Ihren Wünschen auch medizinische Aspekte. Wir arbeiten mit sorgfältig ausgewählten Vertragspartnern zusammen, deren Qualität wir regelmäßig kontrollieren.