Für Ihr Entgelt zahlen Sie und Ihr Arbeitgeber die üblichen Beiträge zur Sozialversicherung, auch in einer eventuellen Freistellungsphase, in der Sie Ihr Entgelt ja weiter erhalten. In der Freistellungsphase gelten Sie daher sozialversicherungsrechtlich als beschäftigt.

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Der Aufstockungsbetrag, den Ihr Arbeitgeber dazugibt, zählt nicht zum Entgelt. Sie müssen also auch keine Beiträge darauf zahlen. Mit einer Ausnahme: Wenn der Aufstockungsbeitrag so hoch ist, dass Sie dadurch insgesamt mehr Arbeitseinkommen haben als Ihr bisheriges volles Nettogehalt, fallen Beiträge an.

In der Regel zahlt der Arbeitgeber zusätzlich Beiträge zur Rentenversicherung. Diese Beiträge berechnet er anhand von 80 Prozent des Teilzeitentgelts, maximal aber anhand des Unterschieds zwischen 90 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze und Ihrem Teilzeitentgelt.

Die Beiträge zur Krankenversicherung sind in der Freistellungsphase allerdings günstiger. Sie werden grundsätzlich nach dem ermäßigten Beitragssatz berechnet, denn Sie haben in der Freistellungsphase keinen Anspruch auf Krankengeld. Ab Januar 2018 beträgt dieser Beitragssatz 14,0 Prozent. Hinzu kommt noch ein kassenindividueller Zusatzbeitragssatz. Ab 1. Januar 2018 beträgt dieser bei der TK 0,9 Prozent.