Wenn Sie als Arbeitnehmer zwischen 450,01 und 850 Euro pro Monat verdienen, zahlen Sie einen geringeren Arbeitnehmeranteil als Beitrag zur Sozialversicherung. Der Arbeitgeberanteil bleibt unverändert. Dieser Einkommensbereich wird auch Gleitzone oder Niedriglohnbereich genannt. Diese Regelung gilt nicht für Auszubildende und Praktikanten.

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Für Beschäftigte in der Gleitzone gilt der übliche allgemeine Beitragssatz zur Krankenversicherung von 14,6 Prozent. Davon zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils 7,3 Prozent, wenn ihr Einkommen bei 850 Euro monatlich liegt. Verdienen Sie weniger, ermäßigt sich Ihr Arbeitnehmeranteil nach einem gesetzlich vorgeschriebenen Berechnungsverfahren. Dabei gilt: Je geringer Ihr Verdienst in der Gleitzone, desto mehr wird Ihr Arbeitnehmeranteil ermäßigt. Ihr Beitrag wird damit niedriger. Der Arbeitgeberanteil wird hingegen immer anhand des tatsächlichen Arbeitsentgelts berechnet.

Den kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz teilen Sie und Ihr Arbeitgeber sich ab dem 1. Januar 2019. Bei der TK sind dies 0,7 Prozent im Jahr 2019.

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