Als beitragspflichtiges Einkommen werden alle Einkommensarten angerechnet, die Sie zum Lebensunterhalt verbrauchen können. Zum beitragspflichtigen Einkommen gehören zum Beispiel:

Weitere Details

  • Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit
  • der Zahlbetrag der Rente laut Rentenbescheid
  • Versorgungsbezüge, zum Beispiel Betriebsrenten oder Direktversicherungen
  • Pensionen
  • Witwenrenten
  • Beamtenbezüge
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
  • Einnahmen aus Kapitalvermögen wie Zinsen oder Dividenden
  • Unterhaltszahlungen vom getrennt lebenden oder geschiedenen Ehegatten

Nicht beitragspflichtiges Einkommen

Nicht beitragspflichtig sind zum Beispiel

  • Mutterschaftsgeld
  • Elterngeld
  • Betreuungsgeld
  • Wohngeld
  • Kindergeld

Abzugsfähige Aufwendungen

Bei bestimmten Einkünften können Aufwendungen abgezogen werden.

Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit

Selbstständige zahlen ihre Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung auf ihren Gewinn. Der Gewinn wird nach den Vorschriften des Einkommensteuerrechts ermittelt. Manche Betriebsausgaben wirken sich deshalb beitragssenkend aus, zum Beispiel:

  • Personalkosten
  • Abschreibungen für Abnutzung und Substanzverminderung (AfA)
  • Aufwendungen für Betriebsräume
  • Beiträge zu Berufsverbänden 

Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung

Hier berücksichtigt die TK die Bruttokaltmiete. Davon werden sogenannte durchlaufende Gelder - zum Beispiel Kosten für die Instandhaltung der Wohnung - sowie Werbungskosten abgezogen.

Einnahmen aus Kapitalvermögen

Ihre Einnahmen aus Kapitalvermögen vermindert die TK automatisch um eine Werbungskostenpauschale von 51 Euro. Sollten Ihre tatsächlichen Aufwendungen höher sein, senden Sie uns bitte entsprechende Nachweise zu. Der steuerliche Sparerpauschbetrag gehört nicht zu den abziehbaren Werbungskosten.

Beitragsberechnung

Die TK berechnet den Beitrag anhand des positiven Einkommens der jeweiligen Einkommensart. Positives Einkommen heißt, dass das Einkommen höher ist als die Aufwendungen, zum Beispiel Werbungskosten.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass positives Einkommen aus einer Einkommensart nicht mit negativem Einkommen aus einer anderen Einkommensart verrechnet werden darf. Das heißt, ein Verlustausgleich zwischen verschiedenen Einkommensarten ist nicht möglich.