Ja, für die Berechnung Ihres Beitrags gibt es Mindest- und Höchstgrenzen.

Weitere Details

Mindestgrenzen im Jahr 2018

Die Beiträge für freiwillig Versicherte werden mindestens aus einem Einkommen von monatlich 1.015 Euro errechnet. Diesen Wert nennt man die "Mindesteinnahme". Weniger Einkommen kann dem Beitrag nicht zugrunde gelegt werden, selbst wenn Sie tatsächlich weniger haben sollten.

Für hauptberuflich Selbstständige gilt eine höhere Mindesteinnahme von monatlich 2.283,75 Euro im Monat. Falls Sie den Gründungszuschuss von der Agentur für Arbeit erhalten, liegt der Wert bei 1.522,50 Euro pro Monat. Diese Untergrenzen für das beitragspflichtige Einkommen gelten auch, wenn Ihre Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit unter diesem Wert liegen.

Warum gibt es höhere Mindesteinnahmen für Selbstständige?

Der Gesetzgeber begründet die höheren Mindestwerte für Selbstständige damit, dass sie von ihren Bruttoeinnahmen ihre Betriebsausgaben abziehen können. Andere freiwillig Versicherte können das nicht.

Höchstgrenze im Jahr 2018

Auch nach oben ist der Beitrag begrenzt: durch die Beitragsbemessungsgrenze. Sie liegt bei 4.425 Euro pro Monat und ist für alle Mitglieder gleich. Haben Sie mehr Einkommen, steigt Ihr Beitrag trotzdem nicht weiter an.

Sie zahlen also Ihre Beiträge mindestens aus dem für Sie gültigen Betrag der "Mindesteinnahme" und höchstens aus der Beitragsbemessungsgrenze.

Informationen zu den Mindest- und Höchstbeiträgen erhalten Sie unter

Beiträge für freiwillig Versicherte