Damit Ihre Beiträge bei einem Gewinneinbruch gesenkt werden können, muss Ihr aktuell geschätztes Arbeitseinkommen um mehr als ein Viertel geringer sein als das Arbeitseinkommen aus Ihrem letzten Einkommensteuerbescheid. Ob andere Einnahmen sich verringert haben, zum Beispiel aus Vermietung und Verpachtung, ist dafür unerheblich. Wenn Sie den Gründungszuschuss für Existenzgründer erhalten, können Sie Ihren Beitrag nicht weiter ermäßigen. Geringer als der Mindestbeitrag für Existenzgründer kann der Beitrag nicht werden.

Weitere Details

Folgendes Beispiel veranschaulicht, ob ein Gewinneinbruch vorliegt:

Monatliche Einkünfte laut Einkommensteuerbescheid 2015:

Arbeitseinkommen: 3.000 Euro

Vermietung/Verpachtung: 1.000 Euro

Monatliche Einkünfte laut Vorauszahlungsbescheid für 2017:

Arbeitseinkommen: 2.100 Euro

Vermietung/Verpachtung: 1.000 Euro

In dem Beispiel können Ihre Beiträge gesenkt werden, da das aktuelle Arbeitseinkommen um 900 Euro niedriger ist als das Arbeitseinkommen aus dem letzten Einkommensteuerbescheid. Es ist also um mehr als ein Viertel gesunken. Ein Viertel wären 750 Euro.