Die Abrechnungsdaten der Ärzte und Apotheken erhält Die Techniker von den Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen sowie von Apothekenabrechnungszentren. Abrechnungsdaten zu Krankenhausbesuchen werden durch die Krankenhäuser oder deren Abrechnungszentren an Die Techniker übermittelt.

Sie entscheiden!

Die Übertragung in Ihre persönliche Akte ist freiwillig. Sie allein entscheiden darüber, ob Sie Ihre Daten in die Akte übertragen lassen möchten oder nicht. Wenn Sie sich dafür entscheiden, müssen Sie die Übertragung bei der Techniker anfordern.

So behalten Sie die Übersicht

Nach Übertragung der Abrechnungsdaten, erhalten Sie einen Überblick aller Leistungen

  • Ihrer Arzt- und Zahnarztbesuche,
  • Ihrer Krankenhausaufenthalte, 
  • Ihnen verordneter Medikamente 
  • und durchgeführter Impfungen der letzten Jahre. 

So viel Transparenz gab es noch nie. Wechseln Sie beispielsweise den Arzt, haben Sie Ihre bisherige Medikamentation verlässlich zur Hand und können den neuen Arzt darüber informieren. Weitere Leistungsbereiche wie Arbeitsunfähigkeit und Krankengeldbezüge werden nach und nach ergänzt.

Übrigens: Sie können alle oder nur einzelne Leistungsbereiche auswählen. Beispiel: Wenn Ihnen nur der Bereich Medikamente wichtig ist, müssen Sie auch nur diesen Bereich anfordern. Alle anderen Leistungsbereiche werden dann nicht in Ihre Akte übertragen.

Die Daten gehören Ihnen

Alle Informationen, die Sie übertragen lassen, gehen in Ihr Eigentum über. Sie dürfen damit machen, was Die Techniker nicht darf: die Informationen so lange speichern, wie Sie möchten. So können Sie eine langfristige Historie Ihres Gesundheitsverlaufes aufbauen. Die Techniker Krankenkasse ist aus Datenschutzgründen an gesetzliche Speicher- und Löschfristen gebunden. Diese liegen je nach Leistungsbereich zwischen vier und sechs Jahren. 

Wann stehen die Daten zur Verfügung?

Bei Arztbesuchen liegen der Techniker die Daten erst nach sechs bis neun Monaten vor. Grund dafür sind die bestehenden Abrechnungsprozesse mit den Kassenärztlichen Vereinigungen. Bei Zahnarztbesuchen geht es etwas schneller: Diese Daten liegen nach fünf Monaten vor. Bei Medikamenten können diese Daten bereits nach acht Wochen übertragen werden. Krankenhausdaten liegen sogar meistens wenige Tage nach der Entlassung vor. Seitens der Kassenärztlichen Vereinigungen kann es zu Korrekturen von Abrechnungsdaten oder nachträglichen Ergänzungen kommen. Da es sich in der Regel um geringe Umfänge handelt, wird von einer gesonderten Benachrichtigung zur Veränderung abgesehen.

Diese Informationen können Sie übertragen lassen

Im ersten Schritt können Sie zwei Themenbereiche auswählen. Welche Informationen in Ihre Gesundheitsakte übertragen werden, können Sie den Übersichten auf den folgenden Seiten entnehmen.