Wenn Sie gemeinschaftlich der Meinung sind, dass mehr Bewegung in den Schulalltag gebracht werden sollte, dann wählen Sie den Schwerpunkt Ihres Projekts aus. Der könnte zum Beispiel darin bestehen, den besonderen Lernbelastungen der Schüler durch mehr Bewegung positiv entgegenzuwirken. Lehrer und Eltern sollten dabei Vorbild sein und Verantwortung dafür übernehmen, körperliche Aktivität an der Schule zu fördern.

Ideal ist es, wenn sich eine Lehrerin oder ein Lehrer bereits im Bereich "Bewegtes Lernen" fortgebildet hat und sich deshalb in diesem Projekt besonders engagieren möchte. Der mögliche Ablauf wäre dann, dass diese Lehrkraft auf einer Lehrer- und Schulkonferenz Ideen einbringt. Die Schulleitung informiert den Träger und bittet um Unterstützung. Auf einem Elternabend diskutiert das Lehrerkollegium die Projektidee mit den Eltern. Alle Beteiligten stimmen dem Vorhaben zu.

Projektteam bilden

Daraufhin könnten Schüler, Lehrer und Eltern ein Projektteam bilden, das die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt. Die Arbeitsgruppe ist dafür verantwortlich, das Projekt zu planen, umzusetzen und zu kontrollieren. Außerdem muss sie regelmäßig die Schulgremien informieren.

Am Anfang der Projektarbeit steht die Analyse der aktuellen Situation. Anschließend werden die Ziele und der Maßnahmenkatalog festgelegt. Danach sollte die Schulkonferenz bestätigen, dass die ganze Schule hinter dem Projekt steht und es deshalb erfolgreich realisiert werden kann.

Die "Bewegte Schule" bietet ein größeres Bewegungsangebot für die Kinder und gestaltet Schulräume gesund. Lehrer werden fortgebildet und erfahren dabei, wie sie mehr Bewegung in den Unterricht bringen können. Die Eltern werden auf Elternabenden dafür sensibilisiert, ein Vorbild für ihre Kinder zu sein, wenn es um Bewegung geht. Das Projekt beinhaltet auch Kooperationen mit außerschulischen Einrichtungen, zum Beispiel mit Sportvereinen.

Fester Bestandteil im Schulprogramm

Die "Bewegte Schule" wird mit weiteren gesundheitsfördernden Aktivitäten in ein umfassendes Schulprogramm integriert. Alle Betroffenen sind in das Projekt mit einbezogen. Auch Kooperationspartner wie Krankenkassen, Unfallkasse, Gesundheitsamt und Beratungsstellen können wichtige Hilfe leisten. Der Projektverlauf wird dokumentiert und kontrolliert. So können mögliche Schwachpunkte erkannt und verbessert werden.