Die Tech­niker

"Es ist tief in der DNA unseres Unternehmens verwurzelt, wie ein Techniker immer an den besten Lösungen zu arbeiten."

Die TK führt einen Marken-Relaunch durch. Warum?

Wir sind die Premium-Krankenkasse im deutschen Gesundheitsmarkt, aber ganz ehrlich gesagt: So zeigen wir uns nicht. Deshalb haben wir uns überlegt, wie wir die Marke so optisch weiterentwickeln können, dass ganz deutlich wird: Hier kommuniziert die Premium-Marke mit mir. Das war der eine Grund.

Der andere Grund ist: Wir haben deutlich gemerkt, dass der alte optische Auftritt nicht für alle digitalen Formate, die wir bedienen, ausreichend ist. Viele Bestandteile sind sperrig, die kriegen wir online nicht wirklich umgesetzt. Das alte CD (Corporate Design) ist auch zu einer Zeit entwickelt worden, wo das noch nicht so wichtig gewesen ist.

Und diese beiden Gründe zusammengenommen haben dazu geführt, dass wir gesagt haben: Wir brauchen ein zeitgemäßes und unserer Positionierung entsprechendes neues optisches Erscheinungsbild - und das setzen wir jetzt um.

Die TK nennt sich zukünftig "Die Techniker". Warum?

Wir haben uns überlegt, was uns im Innersten eigentlich ausmacht und differenziert. Bis 1996 durften nur technische Berufe in unserer Krankenkasse versichert sein. Das Tüfteln, der Ingenieurgeist, immer an den besten Lösungen zu arbeiten, ist tief in der DNA unseres Unternehmens verwurzelt. Das macht uns im Kern aus, das macht uns auch besser als andere, und das führt dazu, dass wir die Premiummarke sind.

Da auch heute schon viele Kunden diesen Begriff benutzen - neben Techniker Krankenkasse auch: "ich bin bei der Techniker versichert" oder "bei der TK" - haben wir gesagt, wir konzentrieren uns auf das, was uns im Kern ausmacht, und das sind wir, die Techniker.

Welche Idee steckt hinter dem neuen Corporate Design?

Die Idee, die hinter dem neuen Corporate Design steht, enthält insbesondere zwei Faktoren: Zum einen wollen wir sehr deutlich mit dem neuen Design als Premiummarke im deutschen Markt der gesetzlichen Krankenversicherung auftreten. Das sind wir. Das zeigen alle Zahlen. Das sagen unsere Kunden - das sagen auch Nicht-Kunden. Aber das sieht man nicht unbedingt. Das ist der eine Grund.

Zum anderen wollen wir sicherstellen, dass der neue Auftritt sehr gut in den digitalen Medien funktioniert. Das alte Design wurde entwickelt zu einer Zeit, wo das nicht so wichtig gewesen ist. Wir haben jetzt allerdings die Notwendigkeit, da große Teile, von dem, was wir machen, digital sind. Das neue Design bildet das optimal ab.

Was wird sich mit dem neuen Markenauftritt für die Kunden ändern?

Wir haben den optischen Auftritt komplett überarbeitet. Das heißt, es gibt ein neues Logo, neue Schriften, neue Bilder, neue Farbwelten. Es wird eine neue Kampagne geben. Insofern werden wir unseren Kunden einen sehr neuen Auftritt von uns zeigen. Allerdings werden sie immer noch sehr deutlich erkennen, wer mit ihnen spricht, nämlich ihre Techniker Krankenkasse.

Wir haben uns gut weiterentwickelt in eine Richtung, die für uns wichtig und richtig ist. Aber gleichzeitig weiß der Kunde auch, wer mit ihm spricht, nämlich seine Kasse, zu der er Vertrauen haben kann.

Wann startet die TK den neuen Markenauftritt und wie macht sie auf ihn aufmerksam?

Der neue Markenauftritt startet am 19. September mit einer großen Kampagne, die wir zusammen mit unserer Agentur entwickelt haben. Dabei werden wir ganz klassische Werbung machen wie Film und Printaufnahmen, aber auch massiv in Social Media. Des Weiteren wird man den neuen Markenauftritt sehr prominent auf unserer Website sehen: Die wird natürlich auch ab 19.9. im neuen Design erscheinen. Und für unsere Kunden wird mit der nächsten Ausgabe von TK aktuell dieses neue Erscheinungsbild auch wahrnehmbar sein. Und auch alle anderen TK-Produkte wie etwa Broschüren oder dergleichen werden in Zukunft ebenfalls im neuen Design sein.

Wie lange wird die Umstellung dauern?

Bis 2018 wollen wir alles, auf dem jetzt ein Logo ist, im neuen Design darstellen. Damit wir dabei wirtschaftlich vorgehen, werden wir Medien wie etwa Broschüren erst dann umstellen, wenn sie auch inhaltlich aktualisiert werden müssen. Das gilt beispielsweise auch für die elektronische Gesundheitskarte: Bis Ende 2018 müssen laut Gesetzgeber alle gesetzlich Versicherten eine neue Versichertenkarte der Generation 2 erhalten. Diese Umstellung nutzen wir, um sukzessive die Karten im neuen Design auszugeben, zum Beispiel bei Umzug oder wenn eine Karte verloren gegangen ist. Die Karten im alten Design können bis zu dieser gesetzlich verordneten Umstellung selbstverständlich weiter beim Arzt vorgelegt und abgerechnet werden.

Und was bleibt gleich?

Der juristische Name wird auch weiterhin "Techniker Krankenkasse" lauten. Viel entscheidender ist aber: Es bleibt unser Wille zur Veränderung. Wir sind Marktführer in Deutschland und haben uns diesen Platz in den vergangenen Jahren erarbeitet. Das heißt aber nicht, dass wir uns nicht verbessern können, ja sogar müssen. Ein Beispiel, das unser Vorstandvorsitzender gerne verwendet: Bis 1972 konnten uns Kunden nur zu Geschäftszeiten erreichen. Das geht besser, dachten wir, und führten den "24-Stunden­Service" ein - mit einem Anrufbeantworter. Mittlerweile haben wir 2016 und es ist normal, dass wir Apps anbieten und rund um die Uhr auf Facebook erreichbar sind. Irgendwann wird uns das auch wieder altmodisch vorkommen, weil wir längst an neuen Lösungen arbeiten. Mit anderen Worten: Den Satz "Früher war alles besser" werden Sie von uns nicht hören. Dieser Wille zur Verbesserung ist es, der einen Techniker ausmacht. Deshalb nennen wir uns "Die Techniker".