Durch soziales und ökologisches Handeln will die Techniker zu einer gesunden Lebenswelt beitragen. Eine Vielzahl von Maßnahmen hat bereits ihren Weg in die TK bzw. in den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden gefunden. So nutzt die TK etwa "Ecosia" als Standardsuchmaschine, in den Büros kommen immer mehr LED-Leuchten zum Einsatz und die Printversion des Mitgliedermagazins ist mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" zertifiziert, um nur drei Beispiele zu nennen. Doch die TK will sich nicht mit einzelnen Nachhaltigkeitsmaßnahmen begnügen, sondern mit dem Thema wachsen und sich weiterentwickeln.

Nachhaltigkeit im Unternehmen

In den vergangenen Jahren wurden in der TK systematisch Maßnahmen für einen nachhaltigeren Unternehmensbetrieb erarbeitet und auf den Weg gebracht. Erste Meilensteine sind nun erreicht. Ab Januar 2022 werden bundesweit alle Dienststellen der Techniker mit Ökostrom versorgt werden. Durch diese wichtige Maßnahme kann die TK künftig rund 7.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

Beim Einkauf des Ökostroms hat sich die TK am entsprechenden Leitfaden des Umweltbundesamtes orientiert. Darin ist streng geregelt, welche Kriterien der angebotene Ökostrom erfüllen muss, um wirklich nachhaltig zu sein. Ziel der TK ist es aber, nicht nur umweltverträglicheren Strom zu nutzen, sondern vor allem den eigenen Verbrauch zu reduzieren und möglichst gering zu halten. Daher arbeitet die TK parallel an der Optimierung ihrer Gebäude und an Maßnahmen für ihre IT und prüft, wo sie darüber hinaus Energie sparen kann, zum Beispiel mit einem smarten Beleuchtungskonzept, energiesparenden Geräten und indem Mitarbeitende sensibilisiert werden, bewusst mit den alltäglichen Ressourcen umzugehen.

Nachhaltigkeit für Mitarbeitende

Als Arbeitgeber mit über 13.000 Mitarbeitenden hat die Techniker auch das Potenzial, viel zu bewegen und einen Beitrag zu einer gesunden Lebenswelt zu leisten. Neben dem Klimaschutz sieht die TK auch nachhaltige Arbeitsbedingungen und gesellschaftliches Engagement als Teil ihrer unternehmerischen Nachhaltigkeit. Leitlinien im Handeln sind dabei u.a. der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, Selbstverpflichtungen wie "Fair Company" oder die "Charta der Vielfalt" sowie externe Audits wie "Great Place to Work".

Nachhaltigkeit für Versicherte

Mit gezielten Präventions- und Behandlungsangeboten fördert die TK einen nachhaltigen und gesunden Lebensstil ihrer Kundinnen und Kunden. Sie nutzt die Digitalisierung, um kundenorientierte Beratungs-, Informations- und Versorgungsangebote zu entwickeln, die den Versicherten, Geschäftspartnern und Mitarbeitenden vermeidbaren Stress und Wege sowie der Umwelt Emissionen ersparen. Aktuelle Projekte sind der Ausbau der Telemedizin, die elektronische Krankmeldung (e-AU), das e-Rezept sowie der kluge Einsatz künstlicher Intelligenz. Nachhaltigkeit bedeutet, auf lange Sicht zu denken und zu handeln. Darum überprüft sich die Techniker immer wieder selbst, sucht nach Verbesserungsmöglichkeiten, und lässt Worte auf Taten folgen, nicht umgekehrt.

Über das eigene Unternehmen hinaus setzt sich die TK dafür ein, den Nachhaltigkeitsaspekt auch politisch im Gesundheitswesen zu verankern. Dazu schlägt die TK vor, das Wirtschaftlichkeitsgebot, nach dem sich die gesetzlichen Krankenkassen richten müssen, um das Kriterium Nachhaltigkeit zu ergänzen. So würde klargestellt, dass die Kassen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben nicht nur sparsam mit den Mitteln der Beitragszahlenden umzugehen haben, sondern auch dazu angehalten sind, umweltschonend und ökonomisch zu handeln.