Sich im Dickicht der Vorschriften des Gesundheitsmarkts zurechtfinden, die richtigen Partner treffen oder Kontakte zu wichtigen Wissenschaftlern aufbauen - das sind Herausforderungen, vor denen Start-ups und andere Innovatoren im Gesundheitswesen stehen. Die Techniker macht es ihnen leichter - mit Information, Mentoring und Vermittlung. Das Ziel der Techniker: Dafür zu sorgen, dass gute neue Ideen mit hoher Qualität dem Gesundheitsmarkt schneller zugänglich sind.

Derzeit profitieren zwei innovative Start-ups vom Programm "Bluebeyond": Das junge Medizintechnik-Unternehmen Mecuris und die Firma neolexon, die Apps gegen Sprachstörungen entwickelt. Beide haben ihren Sitz in München. 

Mecuris 

Das junge multinationale Team aus Digitaltechnikern und Softwareexperten von Mecuris hat es sich zum Ziel gesetzt, individuell angepasste Prothesen und Orthesen per 3D-Drucker in kürzester Zeit herzustellen - für Kinder ebenso wie für Erwachsene. Mit digitaler Technik auf dem neuesten Stand machen sie so Menschen mit fehlenden Gliedmaßen das Leben in Stück leichter. Unser Video zeigt, wie das funktioniert. 

Prothesen aus dem 3D-Drucker

Mittlerweile ist das Produkt so weit etabliert, dass die TK die Prothesen für ihre Versicherten finanzieren kann - im gleichen Umfang wie die Prothesen anderer Hersteller auch. 

neolexon

Das kleine Team von neolexon besteht aus Sprachwissenschaftlerinnen und Softwareexperten. Sie haben die Sprachtherapie-App "neolino" für Kinder entwickelt. Die App soll das notwendige, aber unbeliebte Üben zu Hause durch spielerische Lernangebote zum Spaß machen. Zielgruppe sind Kinder im Alter zwischen drei und sieben Jahren, die aufgrund einer Störung der Artikulation logopädisch behandelt werden. Die App ergänzt die laufende logopädische Behandlung. Die TK übernimmt die Kosten der App für TK-Versicherte, die an diesem besonderen Versorgungsangebot teilnehmen. Mehr dazu auf unserer Seite zu "neolino"