Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangere Frauen sind oft verunsichert, wenn es um Medikamente geht: Welche Arznei darf ich noch einnehmen? Kann der Wirkstoff meinem Baby schaden?

Unsicherheit herrscht häufig auch bei Ärzten und Apothekern. Daher hat die TK in Kooperation mit dem Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie (PVZ) an der Berliner Charité neue Angebote entwickelt.

 

Das PVZ bezieht in seine Bewertungen ausschließlich wissenschaftliche Erkenntnisse ein. Dazu gehören Fallberichte, zusammenfassende Fallserien und beobachtende Studien. Diese werden weltweit - auch vom PVZ - durchgeführt und international veröffentlicht. Auf dieser Basis bewerten die Wissenschaftler die Wirkstoffe

 

Für die meisten Erkrankungen gibt es akzeptable Arzneimittel. Es gibt selten Anlass, das Austragen einer Schwangerschaft oder das Stillen wegen des Einsatzes von Medikamenten infrage zu stellen.

 

TK-Angebote

Das Institut hat eine "Positivliste" mit Arzneien für häufige Erkrankungen erstellt, die nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen für Schwangere und Stilllende akzeptabel sind. Darunter sind beispielweise Mittel gegen Allergien, Depressionen und Migräne.

 

Alle Informationen sind online auf tk.de abrufbar:

Um Frauen noch mehr Sicherheit beim Einsatz medizinisch notwendiger Medikamente zu geben, bietet die TK zusätzlich einen individuellen Informationsservice an.

 

Auf Wunsch erhalten TK-versicherte Frauen ab 15 Jahren Hinweise zu Präparaten, die bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft potenziell bedenklich sein können. Die Informationen sind in den persönlichen Arzneimittelkontoauszug integriert, die sogenannte TK-Versicherteninformation Arzneimittel (TK-ViA).