Wann friert Salzwasser?

Hast Du Dich schon mal gefragt, warum manche Streuwagen im Winter Salz auf die Straße streuen? Warum nicht Zucker oder Pfeffer? TK-Logo zeigt Dir mit einem einfachen Experiment, wie Du die Wirkung von Salz genau beobachten kannst.

 

Flaschen und Salz stehen auf neben der SpüleStell Dir die Flaschen und das Salz bereit © icomedias

Du benötigst:

  • 2 leere Plastikflaschen
  • Salz
  • Leitungswasser

Außerdem brauchst Du ein bisschen Platz an Eurer Spüle und im Gefrierfach oder der Tiefkühltruhe.

 

Bildergalerie

Das Experiment Schritt für Schritt erklärt

Experiment Schritt 1Das Experiment Schritt für Schritt erklärt     

 

Friert Salzwasser nicht?

Doch! Aber nicht bei den Temperaturen, die wir üblicherweise im Winter haben. Salzwasser friert erst bei etwa -21 Grad Celsius. Aber nur, wenn es eine gesättigte Lösung ist, also die maximale Menge an Salz im Wasser aufgelöst wurde.

Streusalz im Winter

Um die Straßen "aufzutauen", streuen manche Winterdienste also jede Menge Salz. Da Eis und Schnee aus Wasser bestehen, löst sich das Salz darin auf. Es entsteht also Salzwasser, das nicht friert und die Straßen sind nicht mehr glatt. Sinken die Temperaturen also unter -21 Grad Celsius, hilft auch kein Salz mehr...

Streusalz ist leider nicht gut für die Umwelt - es sickert in den Boden und schädigt ihn. Daher ist Streusalz in vielen Städten und Regionen verboten. Stattdessen nehmen manche Winterdienste beispielsweise Sand oder Split, also kleine gebrochene Steine. Eis und Schnee schmelzen dadurch zwar nicht, aber die glatten Flächen sind stumpfer und nicht mehr so rutschig.