Gesundheitsreport 2012

Broschüre, 177 Seiten

 

Pendler haben erhöhtes Risiko, psychisch zu erkranken

 

Der Wandel in der Arbeitswelt ist für viele Beschäftigte mit steigenden Anforderungen an Flexibilität und Mobilität verbunden. Tägliches Pendeln zwischen Wohnort und Arbeitsplatz stellt für viele Berufspendler einen zusätzlichen Stressfaktor dar, oft nicht ohne Folgen für die Gesundheit.

 

Der aktuelle Gesundheitsreport beschäftigt sich mit diesen mobilitätsbedingten Belastungen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit. Die Daten zeigen, Berufspendler, zu denen etwa 45 Prozent der Beschäftigten in Deutschland zählen, sind seltener und insgesamt weniger krankgeschrieben als wohnortnah arbeitende Erwerbstätige. Sie sind jedoch häufiger und langwieriger von psychischen Diagnosen betroffen.

 

Grundlage der Auswertungen bilden - routinemäßig erfasste und anonymisierte - Daten zu aktuell 3,7 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigten oder arbeitslos gemeldeten Mitgliedern der Techniker Krankenkasse. Ausgewertet werden Arbeitsunfähigkeits- und Arzneiverordnungsdaten.

 

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