Gesundheitsreport 2015

Broschüre, 228 Seiten

 

Mehr als jeder 5. Studierende bekommt eine psychische Diagnose

Der Trend steigender Fehlzeiten setzt sich fort.

2014 waren Erwerbspersonen durchschnittlich 14,8 Tage krankgeschrieben. Das entspricht einem Krankenstand von 4,06 Prozent, der damit um 1,0 Prozent höher liegt als im Jahr zuvor. Dabei sind insbesondere Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen erneut gestiegen.

 

Besonders besorgniserregend sind die gesundheitlichen Belastungen unter Studierenden. Bei dieser Gruppe zeigen die Auswertungen eine deutliche Zunahme an Verordnungen von Psychopharmaka. Der Themenschwerpunkt widmet sich daher der Gesundheit von Studierenden.

 

Grundlage der Auswertungen des Gesundheitsreports bilden anonymisierte Routinedaten zu aktuell 4,4 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigten oder arbeitslos gemeldeten Mitgliedern der Techniker Krankenkasse.

 

TK-CampusKompass: Gesundheitsbefragung unter 1000 Studierenden zum eigenen "Lifestyle"

Ergänzend zu diesen Auswertungen hat die TK Studierende in Deutschland zu ihrem Lebensstil befragt. Ein repräsentativer Querschnitt von 1.000 Studierenden gab Auskunft zu ihrem Ernährungs- und Bewegungsverhalten, sowie zu ihrem Umgang mit Stress und digitalen Medien. Die Ergebnisse sind im TK-CampusKompass zusammengetragen. Beide Studien zeigen, dass sich der Trend zunehmender psychischer Belastung bei Studierenden fortsetzt und dass viele nicht in der Lage sind, diese allein zu bewältigen.

 

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