Durch Digitalisierung Gesundheit fördern

Jeder siebte Erwachsene in Deutschland nutzt bereits Wearables und mehr als die Hälfte ist überzeugt, sich mit den digitalen Trainingsbegleitern mehr zu bewegen, so die TK-Bewegungsstudie. Das möchte die TK auch in ihrem Bonusprogramm honorieren, indem ihre Versicherten Wearables zum Nachweis ihrer Bewegungsaktivitäten nutzen können.

Seit über zehn Jahren bekommen die Kunden der Techniker Krankenkasse (TK) beim TK-Bonusprogramm Prämien, wenn sie sich um ihre Gesundheit kümmern. Vom Seepferchen im Juniorprogramm bis zum Nichtraucherkurs für die Erwachsenen - der Einsatz für die Gesundheit zahlt sich aus. Musste die Teilnahme anfangs noch über einen Stempel im Bonusheft belegt werden, können die TK-Versicherten ihren Nachweis inzwischen digital erbringen und ihrer Krankenkasse via Upload zukommen lassen.

 

Wer sich fit hält, wird belohnt

TK-Chef Dr. Jens Baas kann sich vorstellen, künftig auch die Daten von Fitnesstrackern im Bonusprogramm zu berücksichtigen: "Unsere aktuelle Bewegungsstudie zeigt, dass jeder siebte Erwachsene in Deutschland bereits digitale Trainingsbegleiter nutzt, und die Hälfte von ihnen ist überzeugt, sich damit mehr zu bewegen. Das möchten wir honorieren - auch in unserem Bonusprogramm." Eine Nutzung oder Auswertung dieser Daten durch die TK schließt er jedoch aus.

 

Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und Bewegung ist nur eines von vielen Themen im Bonusprogramm. Honoriert wird beispielsweise auch die Teilnahme an der Krebsvorsorge, der Checkup beim Zahnarzt, Ernährung- oder Entspannungsangebote. Auch wer keine Schritte zählt oder sich gar nicht bewegt, kann im TK-Bonusprogramm punkten. Wer sich fit hält, hat es jedoch buchstäblich leichter. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der TK zeigt, dass zwei von drei Befragten befürworten, dass Versicherte mit Prämien zu gesundheitsbewusstem Verhalten motiviert werden.

 

Das Bonusprogramm der TK incentiviert das Kümmern um die Gesundheit noch auf andere Weise: Entscheidet sich der Versicherte für eine zweckgebundene Prämie (z. B. professionelle Zahnreinigung, Zusatzdiagnostik in der Schwangerschaft, Blutdruckmessgerät, Fitnessarmband) statt einer nicht zweckgebundenen, fällt der Bonus deutlich höher aus.

 

Dr. Jens Baas im dpa-Interview (August 2016)

"Wir sprechen hier davon, künftig eventuell Fitnesstracker als Nachweis von Bewegungsaktivitäten im Bonusprogramm zu nutzen - neben vielen anderen Maßnahmen, die es heute schon gibt."

 

Bonus nicht mit Beitragssätzen verwechseln

Das Programm hat nichts mit den Beitragssätzen der gesetzlichen Krankenkassen zu tun. "Das Solidarprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung war und ist ein einheitlicher Beitragssatz für alle Mitglieder. Jedes Mitglied trägt den gleichen Anteil seines Einkommens zur Solidargemeinschaft bei. Bei uns sind das derzeit 8,3 Prozent", so Baas. Auch die Arbeitgeber trügen für jedes Mitglied den identischen Beitragssatz, gegenwärtig 7,3 Prozent. "Diese Versichertengemeinschaft trägt aber nur, wenn es auch genügend gesunde Menschen gibt, die für die Kranken einstehen. Deshalb ist es uns wichtig, uns nicht nur für die medizinische Versorgung Kranker einzusetzen sondern auch zu honorieren, wenn sich Menschen um ihre Gesundheit kümmern."

 

Auch für freiwillig Versicherte attraktiv bleiben

Viele TK-Versicherte sind freiwillig gesetzlich versichert und haben sich bewusst gegen die private Krankenversicherung entschieden. Baas dazu: "Wichtig ist, dass wir auch ihnen weiterhin ein attraktives Service- und Leistungsangebot machen, um das System für alle leistungsfähig und bezahlbar zu erhalten. Dazu gehören neben vielen anderen Themen einer hochwertigen medizinischen Versorgung und einem 24/7-Service auch digitale Angebote."

 

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Michaela HombrecherMichaela Hombrecher

 

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