Digitalisierung aktiv mitgestalten

Mit der TK-App, den E-Coaches und der elektronischen Gesundheitsakte ist die TK Vorreiter in Sachen Digitalisierung im Gesundheitswesen.

TK gestaltet Digitalisierung aktiv mit

Die Digitalisierung nimmt auch im Gesundheitswesen immer weiter an Fahrt auf. Aufhalten lässt sich diese Entwicklung nicht mehr und das wäre auch nicht gut. Im Interview erklärt TK-Politikchef Professor Dr. Volker Möws, warum die TK hier aktiv ist.

Was können wir von der Digitalisierung im Gesundheitswesen erwarten?

Prof. Dr. Volker Möws: Das lässt sich heute nur schwer voraussehen. Sicher ist, dass viele Abläufe effizienter und somit für Versicherte und Ärzte einfacher werden. Stehen Informationen zentral bereit, so können Entscheidungen schneller und besser getroffen werden. Telemedizinische Angebote werden ganz konkret den Zugang zur Versorgung vereinfachen und verbessern. Zudem können große Datenmengen neue Erkenntnisse zur Behandlung von Krankheiten bringen.

Das klingt sehr vielseitig

Genau wie die Digitalisierung heute aus vielen Bereichen des Alltags nicht mehr wegzudenken ist, wird es in ein paar Jahren im Gesundheitswesen sein. Darum beschäftigen wir uns in der TK auch mit vielen ganz unterschiedlichen Aspekten der Digitalisierung. Sei es nun die TK-App, unsere E-Coaches oder unsere neue elektronische Gesundheitsakte (eGA).

Die Gesundheitsakte scheint ein wichtiges Vorhaben der TK zu sein

Mit der elektronischen Gesundheitsakte profitieren die Versicherten ganz konkret von der Digitalisierung. Bisher sind die Daten der Versicherten bei unterschiedlichen Leistungserbringern gespeichert. Die eGA führt die Informationen zusammen und gibt dem Versicherten Transparenz über seine Daten. Er hat jederzeit Zugriff auf seine Akte und ausschließlich er selbst entscheidet, ob ein Dritter - beispielsweise der Hausarzt - Einblick erhält.

 
"Wir wünschen uns, dass in Zukunft alle Kassen ihren Versicherten so eine Akte anbieten."

Prof Dr. Volker Möws, Politikchef der TK

 

Warum muss ausgerechnet eine Krankenkasse so eine Akte anbieten?

Wenn die Krankenkassen in diesem Feld nicht vorangehen, werden das die großen internationalen Konzerne machen. Bei denen bezahlen wir im Zweifel dann mit unseren Daten. Eine gesetzliche Krankenkasse darf dies ausdrücklich nicht. Ihr Ziel ist auch nicht größtmöglicher Profit, sondern die beste Versorgung der Versicherten. Darum wollen auch gerade wir hier vorne sein.

Ist die Techniker Krankenkasse bald nur noch online erreichbar?

Nein, digitale Angebote vereinfachen zum Beispiel an vielen Stellen die Kommunikation zwischen Versicherten und Krankenkasse. Aber es wird sich auch weiterhin jeder bei uns wohl fühlen, der kein Smartphone hat. Unbestritten werden wir als größte deutsche Krankenkasse auch zukünftig für unsere Kunden vor Ort erreichbar sein.

Was muss noch getan werden?

Wir haben im deutschen Gesundheitswesen noch einen digitalen Flickenteppich, jeder Akteur beobachtet argwöhnisch den anderen. Dabei lebt die Digitalisierung in anderen Bereichen ja gerade vom Austausch und von offenen Schnittstellen. Die Politik muss hier noch stärkere Anreize schaffen und Rahmenbedingungen definieren, damit die Akteure besser zusammenarbeiten können.

Neun von zehn wollen die elektronische Gesundheitsakte (eGA)

Die Idee einer eGA finde ich ...

Quelle: TK-Studienband Meinungspuls 2017

Zur Person

Prof. Dr. Volker Möws ist Leiter des Bereichs "Politik und Kommunikation" der Techniker Krankenkasse.

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