Ambulante Vorsorge-Kuren

Die ambulante Kur dient der Vorsorge. Informieren Sie, was Sie dabei beachten müssen.

 

Was ist eine ambulante Kur?

Eine ambulante Kur dient der Vorsorge. Dabei quartieren Sie sich selbst in einem staatlich anerkannten Kurort ein. Sie erhalten die Kurbehandlungen in einem Gesundheits- oder Kurzentrum.

 

Die Dauer liegt in der Regel bei zwei bis drei Wochen. Ambulante Kuren sind grundsätzlich nur dann möglich, wenn eine ambulante Behandlung nicht ausreicht oder aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll ist. Ihr Arzt muss sie verordnen, damit sie bei der TK beantragt und genehmigt werden kann.

 

Weitere Informationen finden Sie unter

Warum gerade eine ambulante Kur?

Mit einer ambulanten Kur können Sie verhindern, dass Sie erkranken oder sich Ihre Krankheit verschlimmert. Wenn Sie gesundheitlich belastet sind und Sie dadurch vermutlich in absehbarer Zeit erkranken, kann ein ärztlich empfohlener Orts- und Klimawechsel sinnvoll sein.

 

Ambulante Kuren finden in staatlich anerkannten Kurorten statt - deshalb bezeichnet man sie umgangssprachlich auch als "Badekuren".

Welche Behandlungen gehören zum Programm einer ambulanten Kur?

Sie sollen in der Zeit intensiver behandelt werden, als es bisher an Ihrem Wohnort möglich war. Welche Anwendungen und Therapien für Sie notwendig sind, wird vor Ort im Gespräch mit dem Vertragskurarzt entschieden.

 

Zum Therapieplan gehört,

  • dass Sie ein Arzt berät, motiviert und gegebenenfalls behandelt. Dazu verordnet er Ihnen, wenn nötig, auch Medikamente.

  • dass Sie auch physikalische Therapien erhalten, zum Beispiel Krankengymnastik. Wenn nötig, können die Therapeuten auch sogenannte ortsgebundene Heilmittel einsetzen, zum Beispiel Thermalbäder oder Heilstollen. Die Therapeuten legen auch Ihre Trainingseinheiten fest.

  • dass Sie wichtige Informationen über Ihre Gesundheit erhalten. Sie lernen, Ihr Verhalten zu ändern, beispielsweise, dass Sie sich ausgewogener ernähren.

Ich bin erwerbstätig. Muss ich etwas Besonderes bei einer ambulanten Kur beachten?

Während der ambulanten Kur gelten Sie als arbeitsfähig, sind also nicht vom Arzt krankgeschrieben. Deshalb müssen Sie in dieser Zeit in der Regel Ihren Urlaub einsetzen.

Kann ich auch außerhalb Deutschlands in Kur gehen?

Selbstverständlich. Ausführliche Informationen finden Sie unter folgendem Link:

Was sind Kompaktkuren?

Hier handelt es sich um medizinisch hochwertige Kuren, die gezielt auf bestimmte chronische Erkrankungen ausgerichtet sind.

 

Kompaktkuren orientieren sich an einem ganzheitlichen Ansatz. Das bedeutet: Der Kurarzt behandelt zum Beispiel nicht nur Ihre Schmerzen im Knie, sondern auch deren Ursachen wie Übergewicht oder falsche Bewegungsabläufe. Zu diesem Ansatz gehört auch, dass Sie psychologisch betreut werden. Das soll Ihnen helfen, Ihre Krankheit zu akzeptieren und sich damit auseinanderzusetzen.

 

Ihre Anwendungen orientieren sich an denen einer ambulanten Kur, allerdings in intensiverer Form. Der Umfang der Therapieeinheiten ähnelt einer stationären Kur.

 

Meistens findet die Kompaktkur in einer Gruppe statt. Dabei profitieren Sie außer von den Therapien auch vom Erfahrungsaustausch mit den anderen Gruppenteilnehmern. Es sind maximal 15 andere Patienten, die die gleiche oder eine ähnliche Krankheit haben wie Sie.

 

Eine Kompaktkur wird regelmäßig zu festen Terminen angeboten.

Bezahlt die TK auch Kuren für Kinder?

Ja, eine ambulante Kindervorsorgekur wird von der TK bezahlt. Sie soll die Abwehrkräfte und die Gesundheit Ihres Kindes stärken. Fast immer findet sie an einem Kurort mit Heilklima statt, zum Beispiel an der Nordsee. Das Heilklima soll dazu beitragen, dass sich Ihr Kind gesundheitlich gut entwickelt. Wenn nötig, erhält es am Kurort auch spezielle Anwendungen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter