Nach der Arbeit: Stress abbauen

Wichtigste Anti-Stress-Regel zum Feierabend: Trennen Sie Arbeit und Freizeit. Beenden Sie Ihren Arbeitstag am besten mit einem kleinen Ritual. Und wenden Sie sich dann etwas ganz anderem zu. Zum Beispiel Sport, einem Hobby oder Freunden und Familie.

Verbrauchte Energien tanken Sie am besten auf, indem Sie etwas ganz anderes tun als vorher. Man empfindet Tätigkeiten immer dann als besonders erholsam, wenn sie einen Wechsel zum Bisherigen darstellen. Ausgleich ist angesagt, und zwar möglichst bewusst anders als am Arbeitsplatz. Daher sollte es für Sie tabu sein, regelmäßig Arbeit mit nach Hause zu nehmen.

 

Energie durch Abwechslung

Wer tagsüber schwer körperlich arbeitet, sollte deshalb abends und im Urlaub ausruhen. Schreibtischtäter dagegen brauchen in der Freizeit Bewegung. Andere erleben echte Abwechslung vor allem im Kontakt mit anderen. Egal was Sie tun, wichtig ist, dass es Sie auf andere Gedanken bringt.

 

Sport ist ein guter Weg zur Abwechslung. Dabei werden auch die letzten Ecken des verspannten Körpers mit frischem Sauerstoff versorgt und die Muskulatur gelockert. Es muss ja nicht immer das einsame Joggen sein. Bei Mannschaftssportarten zwingen einen die Mitspieler schon im fairen Wettkampf, den Stress des Tages abzulegen und zu vergessen. Manch einer baut den Stress auch bei asiatischen Kampfsportarten oder dem gemeinsamen Aerobic ab. Auch Entspannungsmethoden können

 

Stress abbauen zum Feierabend

Ein kleines Abschlussritual am Arbeitsplatz hilft, sich auf den Feierabend einzustimmen.  

  • Gehen Sie noch am Arbeitsplatz Ihren Tag durch: Was haben Sie geschafft?

  • Bereiten Sie den nächsten Tag vor: Was steht an? Wie lange werden Sie dafür brauchen? Pufferzeiten nicht vergessen.
  • Räumen Sie Ihren Arbeitsplatz auf. Dann kommen Sie morgen in eine gut vorbereitete Umgebung.
  • Entwickeln Sie ein Ritual zum Arbeitsende. Sagen Sie sich zum Beispiel jedes Mal beim Verlassen der Firma: „Geschafft, Feierabend!“ Das Ritual wird zum Signal für die anschließende freie Zeit.

Freie Zeit in Anspruch nehmen

Nehmen Sie den Urlaub, der Ihnen zusteht! Langfristig haben Sie davon mehr als von ausbezahlten Überstunden. In der Woche sollten möglichst zwei Tage in der Woche frei sein von der Arbeit und den Gedanken daran. Auch die kleinen Pausen zwischendurch sind wichtig. Gönnen Sie sich eine Pause, bevor Sie anfangen, Fehler zu machen - spätestens nach etwa 70 Minuten.