Sportverletzungen

Jahr für Jahr verletzen sich gut zwei Millionen Menschen beim Sport. Diese hohe Zahl der Verletzungen liegt gar nicht allein am Trend zu "gefährlicheren" Sportarten. Häufig sind die notwendigen Bewegungsabläufe schlecht trainiert oder besondere Vorsichtsmaßnahmen werden einfach nicht beachtet.

Und immer wieder werden auch Fehler bei der Erst-Behandlung von Sportverletzungen gemacht. Die unangenehme Folge können chronische Schmerzen sein.

 

Die häufigsten Verletzungen

Die Beine sind mit Abstand am häufigsten von Sportverletzungen betroffen, gefolgt von den Armen. Seltener sind Verletzungen in der Rumpfregion und am Kopf. Spätfolgen können dadurch eintreten, dass kleine Verletzungen als Schädigung zunächst gar nicht bemerkt werden. Manchmal ignorieren Sportler auch aus falschem Ehrgeiz kleine, immer häufiger auftauchende Wehwehchen. Auf die Dauer führt das jedoch zu Überlastungsschäden, die zu chronischen Schmerzen führen können.

 

Untrainierte tragen durch übermäßige Belastung häufiger eine Verletzung davon als Austrainierte.

 

Radfahrer

... sind vor allem an Rücken, Schultern und Nacken anfällig für Beschwerden. Durch das Vorbeugen über den Lenker kommt es leicht zu Verspannungen, die Handgelenke sind vom Abstützen überlastet. In Knien und Fußgelenken können Entzündungen auftreten.

 

Tipp: Sattel und Lenker müssen bequem und in der richtigen Höhe eingestellt sein! Bei längeren Touren regelmäßig Pausen einlegen und Lockerungs- bzw. Streckübungen machen.

 

Jogger

... klagen häufig über Verstauchungen oder Schmerzen an den Knien und Fußgelenken.

 

Tipp: Mit den richtigen Laufschuhen (die in Ruhe in einem Fachgeschäft ausgesucht werden sollten) sind Jogger zunächst einmal gut ausgestattet. Um die Gelenke zu schonen, sollte möglichst nicht auf betoniertem Untergrund gelaufen werden. Außerdem: Achtsam laufen, um Fehltritte zu vermeiden. Auch ein MP3-Player kann beim Joggen schon sehr ablenken.

 

Tennis- und Squash-Spieler

... sind anfällig für Gelenkentzündungen und Verstauchungen. Schulter- und Nackenschmerzen sind häufig die Folge der einseitigen Belastung dieses "Schläger-Sports".

 

Tipp: Ins Aufwärm-Training vor dem Match müssen auch Arme und Schultern einbezogen werden. Die richtigen Schuhe (für Sand und Halle) sollten erst nach eingehender Beratung ausgesucht werden.

 

Den Körper nach einem anstrengenden Bürotag nicht mit dem Sport überfordern.

 

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