MEDICA ECON FORUM by TK im Rahmen der MEDICA 2016

Gesundheitsminister Hermann Gröhe, Blogger Sascha Lobo, TK-Vorstand Dr. Jens Baas - das diesjährige MEDICA ECON FORUM by TK eröffnete mit bundesweiter Prominenz. Insgesamt mehr als 50 Experten aus Politik, Medizin, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten auf der MEDICA 2016.

Big Data, Medizin 4.0, Apps und Wereables - kein Beitrag beim diesjährigen Forum, der sich nicht mit dem Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen und seinen Folgen beschäftigte.

 

Politiker beim MEDICA ECON FORUM by TKBundesgesundheitsminister Hermann Gröhe mit TK-Chef Dr. Jens Baas, der Patientenbauftragte Karl-Josef Laumann, NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens.Schon in seinem Eröffnungsstatement betonte Bundes-

gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), die Themen Digitalisierung und Vernetzung werden die Weiterentwicklung im Gesundheitswesen in den nächsten Jahren prägen. Er sei gespannt, wie sich die durch den Innovationsfonds geförderten Projekte entwickeln. Insbesondere der Nutzen für den Versicherten müsse deutlich werden. Das hohe Tempo der Digitalisierung sei nicht zu stoppen. An den Schnittstellen, beispielsweise zwischen Start-ups und Zulassungsbehörden, müsse man sich besser aufeinanderzubewegen.

Die Digitalisierung habe das Gesundheitswesen längst erreicht, stellte TK-Chef Dr. Jens Baas fest. Es komme jetzt darauf an, sie im Sinne der Patienten zu gestalten. Dazu zähle auch, das deutsche Gesundheitswesen digitalfähig zu machen. Die Hoheit über ihre Daten müssten aber die Patienten haben. Die TK sehe sich dabei in einer Treuhänderrolle für die Patienten.

 

Medica Econ Forum by TK 2016TK-Vize Thomas Ballast, Blogger Sascha Lobo, Prof. Böckman, Prof. Gerlach.Anschließend sprach Dr. Baas mit Sascha Lobo, einem der prominentesten deutschen Blogger und Social-Media-Experten, über den Megatrend "Digitalisierung des Gesundheitssystems". Das Smartphone wird die Basis der digitalen Gesundheitswirtschaft, zeigte sich Lobo überzeugt. Schon jetzt wirke die Digitalisierung immer stärker auf das Gesundheitswesen ein. Die Gesellschaft müsse sich daher entscheiden, wie sie mit dem anfallenden Datenstrom umgehe.

 

Mit den Fördergeldern des Innovationsfonds werden nach Einschätzung des stellvertretenden TK-Vorstands Thomas Ballast viele gute Ideen umgesetzt. Allerdings sei die dreijährige Förderphase zu kurz. Bei den meisten Vorhaben komme der Normalbetrieb erst nach drei bis vier Jahren in Gang. Für die Zeit nach dem Innovationsfonds sollten die gesetzlichen Krankenkassen daher ein Budget für Innovationen bekommen, analog der Regelung zur Prävention.

 

Besucher und Medienvertreter beim MEDICA ECON FORUM by TKGroße Resonanz bei Besuchern und Pressevertretern. Der große Publikumszuspruch und die umfangreiche Medienberichterstattung motivieren für die Organsiation des nächsten MEDICA ECON FORUM by TK 2017.