TK-Gesundheitsreport 2018

Der aktuelle TK-Gesundheitsreport 2018 untersucht die einzelnen Phasen des Erwerbslebens genauer: Warum unterbrechen Erwerbstätige ihr Berufsleben? Wie fit oder fertig sind die Menschen? Am 4. Juli 2018 stellte die TK die Ergebnisse des Reports in einer Pressekonferenz vor.

 

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Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sind Politik, Unternehmen, aber auch Krankenkassen, dringend gefragt, Konzepte zu entwickeln, damit Beschäftigte möglichst lange gesund und arbeitsfähig bleiben.

 

TK-Gesundheitsreport 2018

Gesundheitsreport 2018 - TitelbildJede Phase des Berufslebens birgt besondere Herausforderungen. Azubis müssen sich an regelmäßige Arbeitszeiten gewöhnen und lernen, Verantwortung zu übernehmen.

 

In der Lebensmitte versucht die "Sandwich-Generation", Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen.

 

Und als "Silverager" ist man nicht mehr ganz so belastbar und Krankheiten nehmen zu. Das alles geht an die Ressourcen.

 

 

TK-Gesundheitsreport 2018 (PDF, 1,9 MB)

 

Laut Report scheidet mehr als jeder zweite Erwerbstätige vor dem offiziellen Renteneintrittsalter aus dem Arbeitsleben aus. Darunter jeder Siebte (13,5 Prozent) aufgrund von Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit oder Schwerbehinderung.

 

Gesundheitliche Auffälligkeiten vor Renteneintritt

Ältere Beschäftigte brauchen außerdem die meisten Arzneimittel. Sie erhielten mit 665 Tagesdosen fast drei Mal so viel Arzneimittel wie der Durchschnitt der Erwerbstätigen (245 Tagesdosen). Dabei machten Herz-Kreislauf-Medikamente den größten Anteil aus - im Schnitt bekamen die 60- bis 64-Jährigen 2017 davon pro Kopf Präparate für 344 Tage. Das ist rund viermal so viel wie der Durchschnitt der Berufstätigen (90 Tagesdosen pro Kopf). Auch bei den Medikamenten für das Nervensystem, überwiegend Antidepressiva, zeigen sich deutliche Unterschiede. So erhielten die Berufstätigen zwischen 60 und 64 Jahren im Schnitt 34 Tagesdosen im Jahr, bei den Berufstätigen insgesamt waren es durchschnittlich nur knapp 22 Tagesdosen.

 

Gesundheitsförderung als Wettbewerbsfaktor in den Unternehmen - das haben viele Unternehmen bereits erkannt und investieren in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter.

 

Auch öffentliche Unternehmen müssen Strategien entwickeln, um die älteren Erwerbsgenerationen fit zu halten und jüngere Arbeitnehmer mit einem attraktiven BGM-Angebot als Arbeitnehmer zu gewinnen.

 

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Für den Gesundheitsreport 2018 wertete die TK die Krankschreibungen und Arzneimittelverordnungen der rund fünf Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen aus. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I. Der diesjährige Themenschwerpunkt widmet sich der Gesundheit von Erwerbsgenerationen. Die Grundlage dafür bilden die 3,5 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von 20 bis 65 Jahren über einen Zeitraum von fünf Jahren (2013-2017).

 

Ansprechpartnerin Presse

Nicole RamckeNicole Ramcke

 

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nicole.ramcke@tk.de

 

 

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