Innovationsfonds: TK erhält 15 Förderzusagen

Hamburg, 16. November 2016. Die Techniker Krankenkasse (TK) hat vom Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) Förderzusagen für 15 Projekte aus dem Bereich Versorgung erhalten. Damit werden mehr als die Hälfte der durch die TK eingereichten Konzepte finanziell unterstützt. Das Fördervolumen beträgt insgesamt 120 Millionen Euro, das sich auf alle Projektpartner verteilt.

 

Vier der 15 geförderten Projekte verantwortet die TK als Konsortialführerin 

  1. Das NetzWerk LebenPlus (NWLP) hat sich zum Ziel gesetzt, ältere Menschen in ihrer Selbstständigkeit zu fördern, um so den Eintritt von Pflegebedürftigkeit zu vermeiden bzw. zu verzögern. Konsortialpartner sind die BARMER, DAK-Gesundheit, die Knappschaft, das Albertinen-Krankenhaus/ Albertinen-Haus, Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., CIBEK technology + trading, die Universität Bielefeld sowie die Forschungsabteilung für Klinische Geriatrie am Albertinen-Haus, Universität Hamburg.

  2. Bei TransFIT steht die Frühintervention zur Vorbereitung und Begleitung des Transitionsprozesses aus der Kinder- und Jugendmedizin in die Erwachsenenmedizin im Fokus. Die DRK Kliniken Berlin-Westend sowie die BVKJ Service GmbH treten dabei als Konsortialpartner auf.

  3. Aus dem Arzneimittelbereich will das Projekt VERO die Versorgungsqualität und Versorgungseffizienz in der Indikation Rheumatoide Arthritis durch eine gezielte Förderung der Arzneimitteltherapie verbessern. Als Konsortialpartner sind dabei der Berufsverband Deutscher Rheumatologen e. V., das Universitätsklinikum Erlangen, die Universität Hamburg mit dem Hamburg Center for Health Economics sowie die mhplus Betriebskrankenkasse an Bord. Die TK kooperiert hier mit 13 weiteren Krankenkassen.

  4. Ein Förderprojekt, das die TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich eingereicht hat, ist die telemedizinische Versorgung im Bereich Dermatologie im strukturschwachen Raum des Bundeslandes: Mithilfe einer App sollen Veränderungen der Haut abgebildet werden. Konsortialpartner sind die Klinik für Poliklinik und Hautkrankheiten der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) mit Professor Dr. med. Michael Jünger, die  Informations- und Kommunikationsgesellschaft mbH Neubrandenburg mit Rolf-Dietrich Berndt und das Institut für angewandte Versorgungsforschung GmbH mit Universitäts-Professor Dr. Volker Amelung. Die Daten der App werden an die Dermatologie der UMG oder an kooperierende niedergelassene Dermatologen weitergeleitet. 

Ziel des Innovationsfonds ist die qualitative Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Gefördert werden Projekte, die auf eine Verbesserung der bestehenden Versorgungsformen ausgerichtet sind. Das Projektbudget wird durch die Mitgliedsbeiträge der gesetzlichen Krankenversicherung finanziert.

 

Weitere Informationen zu den Projekten finden Sie auf dem Blog WirTechniker.

 

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