TK-Projekt für mehr Patientensicherheit geht in die Praxisphase

Hamburg/Berlin, 24. Januar 2018. Das Innovationsfonds-Projekt CIRSforte startet in die Praxisphase: Ab 1. April wird erstmalig ein Fehlerberichts- und Lernsystem (CIRS - Critical Incident Reporting System) bundesweit in rund 400 ausgewählten Haus- und Facharztpraxen installiert. Unter anderem wirkt mit dem WINEG das wissenschaftliche Institut der Techniker Krankenkasse (TK) an dem Projekt mit. Beteiligte Ärzte und ihre Teams können dann nicht nur das CIRS nutzen, sondern sich auch untereinander austauschen. Im Rahmen des Projekts werden Teamworkshops, Online-Schulungen, Newsletter und Qualitätszirkel angeboten. Zwischenergebnisse des Projekts werden heute auf dem CIRSforte-Symposium in Berlin vorgestellt. Somit ist es eines der ersten Innovationsfonds-Projekte, das mit Ergebnissen an die Öffentlichkeit geht. Gleichzeitig beginnt die Akquise von Arztnetzen zur Teilnahme am Praxistest. Bewerbungen sind online möglich.

 

Erstes Projektergebnis zu CIRSforte

Die Einführung des CIRS orientiert sich an der neuen Handlungsempfehlung des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS) für ambulante Einrichtungen im Gesundheitswesen und wird auf dem Symposium als ein erstes Projektergebnis vorgestellt. Sie wurde integrativ von allen an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen entwickelt, darunter Ärzte und medizinische Fachangestellte. Die finale Version wird auf der APS-Jahrestagung am dritten und vierten Mai vorgestellt und dann kostenlos auf der Website des APS abrufbar sein.

 

Auf dem Symposium diskutieren zudem Akteure des Gesundheitswesens und Versorgungsforscher über die Bedeutung, Vorteile und Hemmnisse von Berichtssystemen. Weitere Informationen gibt es online.

 

Gefördert vom Innovationsfonds

Das Versorgungsforschungsprojekt CIRSforte - Fortentwicklung von Fehlerberichts- und Lernsystemen (CIRS) für die ambulante Versorgung - wird vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesauschusses gefördert. Konsortialführer ist die Goethe Universität Frankfurt, Institut für Allgemeinmedizin. Zu den Konsortialpartnern gehören neben dem WINEG dem wissenschaftlichen Institut der TK das APS, das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe und die Asklepios-Kliniken GmbH. Das Projekt trägt dazu bei, eine Sicherheitskultur in der ambulanten Versorgung zu etablieren.

 

Hintergrund

So funktioniert der Innovationsfonds sowie die Versorgungsprojekte der TK und des WINEG.

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