Beitritt zum Innovationsfondsprojekt "VERhO" noch bis Dezember möglich

Hamburg, 11. Oktober 2018. Die Techniker Krankenkasse (TK) will die Versorgung von Menschen mit Rheuma verbessern, indem sie den Einsatz neuer Therapieformen unterstützt. Gemeinsam mit dem Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. (BDRh) wurde daher das Innovationsfondsprojekt VERhO (Versorgung von Menschen mit Rheuma optimieren) initiiert. Ärzte haben noch bis zum 31. Dezember 2018 Zeit, um Patienten in das Projekt einzuschreiben.

 

VERhO soll es ermöglichen, dass die Arzneimitteltherapie bei Rheumapatienten in stabiler Remission reduziert oder abgesetzt werden kann. Dazu wird unter anderem das Selbstmanagement der Patienten gefördert und die Entscheidungsfindung zwischen Arzt und Patient unterstützt.

 

"Wir beobachten, dass sich in den letzten Jahren die Möglichkeiten der Rheumatherapie verändert haben, diese Möglichkeiten aber noch nicht überall im Praxisalltag genutzt werden", so Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TK. "Mit VERhO wollen wir Ärzte dabei unterstützen, ihre Rheumapatienten optimal zu begleiten, auch in einer psychosozial meist schwierigen Situation wie der Deeskalation."

 

VERhO unterstützt Patienten und Ärzte in dieser Therapiesituation. Aus dem Innovationsfonds werden allein für die gesundheitlichen Versorgungsleistungen bei VERhO 4,5 Mio. EUR zur Verfügung gestellt. Die Ärzte erhalten eine garantierte quartalsweise Vergütung und können je nach Aufwand noch weitere Leistungen abrechnen.

 

"Die Patienten profitieren, wenn sie ihre Medikamente reduzieren oder sogar absetzen können. Sie gewinnen an Lebensqualität, da die strikten Medikationspläne wegfallen und auch die Gefahr potenzieller Nebenwirkungen sinkt.", so Dr. med. Edmund Edelmann, Vorstandsmitglied des BDRh. "Diese Patienten fühlen sich freier und selbstbestimmter."

 

Voraussetzung für die Teilnahme an VERhO ist die Teilnahme am TK-BDRh-Rheumavertrag. Dieser soll die Qualität und Sicherheit der Therapie verbessern und sie gleichzeitig wirtschaftlicher gestalten. Ärzte erhalten für jeden vom Vertrag erfassten Patienten eine zusätzliche Vergütung für die engmaschige, leitliniengerechte Behandlung und die Verlaufskontrolle. Der Vertrag unterstützt die behandelnden Rheumatologen bei der Wahl der optimalen Therapie und belässt gleichzeitig die Therapiehoheit beim Arzt.

 

Hinweis für die Redaktionen

VERhO baut auf dem seit Oktober 2013 bestehenden Rheumavertrag zwischen der TK und dem BDRh auf. Mittlerweile nehmen ca. 50 Krankenkassen an dem bundesweiten Rheumavertrag teil.

 

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