Weltmännertag 2018: Nachholbedarf in Sachen Vorsorge

Hamburg, 2. November 2018. Am 3. November findet der Weltmännertag statt. Im Jahr 2000 wurde er ins Leben gerufen, um das Bewusstsein von Männern im gesundheitlichen Bereich zu erweitern. Ein Blick auf den Gesundheitsreport 2018 der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Umgang mit der eigenen Gesundheit. Die Menge an Herz-Kreislauf-Medikamenten bei Männern im erwerbstätigen Alter hat sich von 2000 bis 2017 verdoppelt. Während Frauen im Durchschnitt nur 61 Tagesdosen erhielten, waren es bei den Männern ganze 115.

 

Nur wenige Männer nehmen Prävention ernst

Prävention spielt im Gesundheitsbereich eine wichtige Rolle. Aber vor allem Männer sind wahre Vorsorgemuffel. So nutzten im Jahr 2017 nur rund 27 Prozent der Männer über 45 die jährliche Krebsfrüherkennung für Prostatakrebs, die von den Krankenkassen bezahlt wird. Bei den Frauen über 20 waren es immerhin etwa 58 Prozent, die eine Krebsvorsorgeuntersuchung bei ihrem Gynäkologen in Anspruch nahmen, wie eine Auswertung von Versichertendaten der TK zeigt. Auch bei Gesundheitskursen sieht es nicht besser aus: 77 Prozent der Teilnehmer an Kursen vor Ort sind Frauen.

 

Die TK setzt deshalb vermehrt auf Onlineangebote, wie den TK-GesundheitsCoach. Verschiedene interaktive Kurse und Coachings zu Themen wie Ernährung, Fitness oder Stressbewältigung stehen den Nutzerinnen und Nutzern dort gesammelt zur Verfügung.

 

"Durch Prävention lassen sich viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Herzinfarkt vermeiden. Wie der TK-Gesundheitsreport zeigt, stellen sie für Männer noch immer das Krankheitsrisiko Nr. 1 dar", sagt Dr. Sabine Voermans, Gesundheitsexpertin der TK. "Bereits eine halbe Stunde zügiges Gehen am Tag, eine ausgewogene Ernährung und kein Nikotin tragen einen großen Teil zur Vorsorge bei."

 

Körperliche Anzeichen können vor Erkrankungen warnen

Wichtig ist auch, dass Männer auf Symptome wie eine Erektionsschwäche, Kurzatmigkeit oder Herzstechen achten. So können zum Beispiel bereits bis zu fünf Jahre vor einem Herzinfarkt erektile Dysfunktionen auftreten, da Infarkte neben psychischen auch häufig organische Ursachen wie Bluthochdruck oder Diabetes haben. Das frühzeitige Erkennen dieser Risikofaktoren kann helfen, rechtzeitig eine passende Therapie zu beginnen und so einen Infarkt zu verhindern.

 

Hinweis für die Redaktionen

Der TK-GesundheitsCoach ist ein Onlineangebot für Versicherte der Techniker Krankenkasse, das dabei helfen soll, gesundheitliche Ziele zu erreichen. Auf www.tk.de können sich Versicherte über den Webcode 2023460 kostenlos registrieren. Interessenten, die nicht bei der TK versichert sind, erhalten einen Gastzugang über den Webcode 2011440.

 

Für den Gesundheitsreport 2018 wertete die TK die Krankschreibungen und Arzneimittelverordnungen der rund fünf Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen aus. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I.

 

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