25 Prozent der Bayern leiden unter digitalem Stress

München, 14. Dezember 2016. Nur noch schnell eine Mail beantworten, einen Termin checken, kurz telefonieren. Auch nach Dienstschluss kreisen die Gedanken vieler Beschäftigten weiter um die Arbeit. 25 Prozent der Bayern geben an, dass sie sich gestresst fühlen durch die ständige Erreichbarkeit, wie die Stressstudie 2016 der Techniker Krankenkasse zeigt.

 

Homeoffice und Gleitzeit ermöglichen es heute zwar, den Arbeitsalltag selbst zu gestalten, gleichzeitig steigt dadurch der Anspruch, immer erreichbar zu sein. Die Grenze zwischen Arbeit und Feierabend verschwimmt. Wenn dann auch noch der digitale Feierabend dazu kommt, wird Online schnell zum Dauerstatus. So geben 27 Prozent der Befragten an, dass sie zur Entspannung nach der Arbeit im Internet surfen, am Computer spielen oder in den Sozialen Netzwerken unterwegs sind.

 

Fast genauso viele Bayern (24 Prozent) machen nach der Arbeit gezielt Pause von der digitalen Dauerbereitschaft und meiden Bildschirme nach Dienstschluss. "Nach Feierabend oder im Urlaub sollte man sich gezielt Zeiten schaffen, in denen man nicht erreichbar ist", sagt Christian Bredl, Leiter der TK-Landesvertretung Bayern. "Digitaler Stress kann sich langfristig negativ auf die Gesundheit auswirken und beispielsweise zu psychischen Erkrankungen führen". Angebote wie der AntistressCoach der TK können Menschen dabei helfen, mit stressigen Lebensphasen besser umzugehen.

Hinweis an die Redaktion

Für die TK-Stressstudie befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TK zum dritten Mal einen bevölkerungsrepräsentativen Querschnitt der Erwachsenen in Deutschland zu ihrem Stresslevel und ihrem Umgang mit Stress. Die wichtigsten Ergebnisse sind in einem 52-seitigen Studienband zusammengefasst.

Peter Schieber Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Peter Schieber

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