#SmartHealth-Zahl des Tages: 66

München, 18. Januar 2017. 66 Prozent der Bayern nutzen das Internet, um sich zum Thema Gesundheit zu informieren. Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der TK hervor. Sehr kritisch sind die Bayern aber gegenüber den Sozialen Medien. Nur vier Prozent der Befragten im Freistaat - so wenige wie in keinem anderen Bundesland - tauschen sich mit anderen Nutzern beispielweise via Facebook, Twitter oder XING über ein Gesundheitsthema aus.

 

Für die große Mehrheit von 86 Prozent kommt das auch in Zukunft nicht in Frage. Im bundesweiten Vergleich ist das der höchste Wert. Im deutschlandweiten Durchschnitt wollen sich vier von fünf Befragten (80 Prozent) auch zukünftig nicht über Gesundheit in den sozialen Medien austauschen.

 

Sechs von zehn Menschen in Bayern (59 Prozent) sind jedoch bereit, ihre persönlichen Gesundheits- und Fitnessdaten wie Blutdruck, Puls oder Sportaktivität für Forschungszwecke anonymisiert zur Verfügung zu stellen. "Die Mehrheit der Befragten will mit ihren Daten die Forschung unterstützen und so letztlich der Allgemeinheit helfen", sagt Christian Bredl, Leiter der TK-Landesvertretung Bayern. Mehr als zwei Drittel sind überzeugt, dass sich mittels Verknüpfung von Gesundheitsdaten und Fitnessdaten in zehn Jahren gute Fortschritte in der Forschung erreichen ließen. Bredl: "Die Menschen wollen aber auch, dass ihre Daten sicher sind und dass sie selbst bestimmen können, wer darauf zugreifen kann." 

 

Die Bayern stehen einem digitalen Gesundheitswesen grundsätzlich offen gegenüber. Die Bürger sind aber sensibel beim Schutz ihrer Daten und wollen stets selbst über den Zugriff bestimmen. Das zeigt die Forsa-Befragung eindeutig. "Die SmartHealth-Reise wird nur erfolgreich, wenn bei jedem Schritt diese Bedürfnisse der Menschen berücksichtigt werden", so TK-Leiter Bredl.

Hinweis an die Redaktion

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat für die #SmartHealth-Studie der TK im Sommer 2016 bundesweit repräsentativ 1.001 Erwachsene, davon 158 aus Bayern, befragt.

Stephan MayerReferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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