Ernährungsstudie: Bayern essen weniger Fleisch

München, 7. Februar 2017. Obwohl Bayern als das Bundesland der Weißwurst und der Schweinshaxn gilt, folgen viele Menschen im Freistaat einem anderen Trend. 23 Prozent der Bayern geben in der aktuellen Ernährungsstudie der TK an, dass sie weitgehend auf Fleisch verzichten. Sie leben als sogenannte "Flexitarier". Fleisch und Wurst kommen bei ihnen nur selten und in Maßen auf den Tisch. Damit nehmen die Menschen im Freistaat eine Vorreiterrolle in puncto Fleischverzicht im bundesweiten Vergleich ein. Auch die Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfehlen einen maßvollen Fleischkonsum von 300 bis 600 Gramm pro Woche. In Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland leben nur 7 Prozent der Bevölkerung als Teilzeit-Vegetarier.

 

Gemüse ist ihr Fleisch - überdurchschnittlich viele Vegetarier in Bayern

Mit 3 Prozent liegt der Vegetarier-Anteil in Bayern besonders hoch, der Bundesschnitt liegt bei 2 Prozent. Die Ernährungsstudie zeigt, dass die Lust auf Fleisch mit dem Alter korreliert. Die größten Fleischesser sind die 40- bis 59-Jährigen. In dieser Altersgruppe liegt der Anteil bei fast 90 Prozent. Bei den unter 40-Jährigen und der Generation über 60 liegt die Quote bei 83 bzw. 79 Prozent.

Hinweis an die Redaktion

Für die TK-Ernährungsstudie "Iss was, Deutschland." befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im September 2016 im Auftrag der TK zum dritten Mal einen bevölkerungsrepräsentativen Querschnitt der Erwachsenen in Deutschland zu seinem Ernährungsverhalten. Die wichtigsten Ergebnisse sind in einem 64-seitigen Studienband zusammengefasst.

Peter Schieber Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Peter Schieber

Telefon Telefonnummer:089 - 490 69-631

 

peter.schieber@tk.de

 

 

Twitter https://twitter.com/krankenkasse